heißgeliebte Tapas

Tapas Platte

Heiß! Es ist sooo heiß. Hier in München zeigt das Quecksilber 34°C an, am Himmel zeigt sich keine einzige Wolke… alles nur tiefblau! Das nennt man dann wohl Sommer! Hochsommer! Ehrlich gesagt, bleibt bei mir die Lust auf langes Einkaufen und heiße Temperaturen am Herd aus. Und deshalb habe ich heute ein paar tolle Tapas-Kreationen aus dem südlichen Spanien von euch. Dort, wo das Mittelmeer, viel Sonne, heiße Temperaturen und mediterranes Küchenflair her kommen.

Da man allerdings für einen Teil der Tapas auch den heißen Herd bzw. Backofen benutzen muss, empfiehlt es sich genügend nebenbei zu trinken um cool zu bleiben! ;-)

Croquetas de Jamón Schinken-Kroketten Jamie Oliver

Auf der heutigen Tapas-Karte befinden sich:
Croquetas de Jamón
Champiñones al ajillo
Dátiles en bacón
Alioli
Queso Manchego con miel
Pimientos a la marinera
Jamón Serrano & Salami con trufa

Diese Kombination der Tapas ist ausreichend für 3-4 Personen.

Los geht’s mit den Champiñones al ajillo. Das sind kleine Champignon-Viertel, in Olivenöl angebraten und mit Thymian, etwas Zitrone, Knoblauch, Weißweinessig, sowie Salz und Pfeffer verfeinert.
Ein herrliches Tapas-Gericht, das schnell zubereitet ist und wunderbar schmeckt.

Champinones al ajillo

Champiñones al ajillo
300 g braune Champignons
2 frische Knoblauchzehen
etwas Thymian, frisch
1/2 Zitrone
1,5 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Thymian abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. 2 EL Olivenöl in einer kleinen, beschichteten Pfanne erhitzen und die Champignons darin (portionsweise) unter gelegentlichem Rühren in ca. 5-6 Minuten anbraten.
Champignons in eine Schüssel geben, mit dem restlichen Olivenöl, dem Weißweinessig, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Die Knoblauchzehen dazu pressen und die Thymianblättchen dazugeben. Alles umrühren und die Champignons mit Frischhaltefolie abgedeckt ca. 30 Minuten durchziehen lassen. Champignons kalt servieren.

Datiles en Bacon Datteln im Speckmantel Datteln Speck

Weiter geht es mit den Dátiles en bacón. Ein Tapas-Klassiker, bestehend aus zwei Zutaten: getrockneten Datteln und Schinkenspeck.
Und genauso einfach ist die Herstellung dieser Köstlichkeit.

Dátiles en bacón
16 Datteln, getrocknet
8 Scheiben Schinkenspeck oder Bacon

Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Speck- oder Baconscheiben halbieren und je eine Dattel mit einer halben Speckscheibe umwickeln. Die eingewickelten Datteln auf dem Blech verteilen und im Ofen (Mitte) in ca. 15-20 Minuten backen, bis der Speck kross ist und etwas Farbe bekommen hat. Die Datteln aus dem Ofen nehmen und in ein kleines Tapas-Schälchen umfüllen.

Alioli Knoblauch Mayonnaise

Zu klassischen Tapas gehören auch Dips und Saucen, um die kleinen Köstlichkeiten darin eintunken zu können und kleine Geschmacksbömbchen zu zaubern. Eine typische Sauce ist die Alioli, eine mit Knoblauch verfeinerte Mayonnaise. Hierfür benötigt man feinstes Oliven- und Sonnenblumenöl, etwas Knoblauch, ein super frisches Eigelb, etwas Dijonsenf und Zitronensaft. Die Alioli passt hervorragend zu den Croquetas de Jamón und den Champiñones al ajillo. Sie schmeckt aber auch pur zum frischen Baguette fantastisch.

Alioli
1 frisches Eigelb (es muss wirklich sehr frisch sein, da es roh verzehrt wird)
65 ml bestes Olivenöl
65 ml bestes Sonnenblumenöl
1 TL Dijonsenf
2 kleine, frische Knoblauchzehen
etwas Zitronensaft, frisch gepresst
Salz
Pfeffer

Das Eigelb in einer kleinen Schüssel mit dem Senf und dem Zitronensaft glatt rühren. Die beiden Ölsorten mischen und zunächst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl unter ständigem, kräftigem Rühren mit dem Schneebesen unter die Eigelbmischung schlagen. Es entsteht eine hellgelbe, cremige Mayonnaise. Nun den Knoblauch abziehen und wahlweise fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken und unter die Mayonnaise rühren. Die Alioli mit Salz und Pfeffer und evtl. etwas Zitronensaft abschmecken. Bis zum Verzehr mit Frischhaltefolie abdecken und kühl stellen.
Wichtig: Die Alioli noch am selben Tag verzehren aufgrund des rohen Eigelbs!

Queso Manchego Manchegokäse Jamie Oliver

Nun zum Manchegokäse, der typisch spanischen Käsespezialität, die auf keiner Tapasplatte fehlen darf. Am liebsten esse ich diesen Käse in etwas Honig mariniert. Das Rezept habe ich bei Jamie Oliver gesehen, ausprobiert und sofort verliebt. So simpel und gut!

Queso Manchego con miel
150 g Manchego
1 EL Honig
einige Zweige frischer Thymian

Den Manchego in Scheiben schneiden, auf eine kleine Tapasplatte legen und mit dem Honig beträufeln. Zum Schluss den Thymian über dem Käse zerzupfen. Den Manchegokäse bis zum Verzehr mit Frischhaltefolie abdecken. Er schmeckt besonders gut in Kombination mit den Dátiles en bacón oder mit frischen Feigen.

Pimientos a la marinera Paprikaschoten gegrillt

Nun zu den Pimientos a la marinera. Das sind gegrillte und gehäutete Paprikaschoten in einer Marinade aus Olivenöl, Weißweinessig und Thymian. Zugegeben, die Zubereitung dieser Tapas-Spezialität benötigt etwas Zeit und auch der Backofen muss ordentlich angeheizt werden. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn die Pimientos schmecken einfach genial!
Wer lieber darauf verzichtet, die Paprikaschoten selbst zu grillen und häuten, kann auf die fertig, eingelegten Paprikaschoten aus dem Supermarkt zurück greifen. Diese müssen dann gut trocken getupft werden, bevor sie in die selbstgemachte Marinade wandern.

Pimientos a la marinera
1 gelbe Paprikaschote
1 rote Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote
1 orangene Paprikaschote
3 EL Olivenöl extra vergine
2 EL Weißweinessig
etwas frischer Thymian
Salz
Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver (Paprika de la vera)

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Alufolie auslegen. Die Paprikaschoten waschen, vierteln und mit der Haut nach oben auf das Blech setzen. Die Paprikaschoten im Ofen (oberes Drittel) in ca. 20-30 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Schoten mit einem feuchten Küchentuch abdecken und ca. 10 Minuten ruhen lassen.
Nun können die Häute von den Paprikaschoten abgezogen werden. Die Schoten in ca. 3 cm breite Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Mit dem Olivenöl, dem Weißweinessig und Thymianblättchen marinieren. Die Pimientos mit Salz, Pfeffer und dem geräucherten Paprikapulver abschmecken.
Bis zum Verzehr mit Frischhaltefolie abdecken.

Jamón Serrano Salami con trufa

Und was wäre eine Tapasplatte ohne den Klassiker Serranoschinken!?
Also packen wir noch ein paar Scheiben Jamón Serrano und Salami con trufa auf eine kleine Tapasplatte.
Dazu noch etwas frisches Baguette reichen und die Tapasplatte ist komplett!

Tapas Platte

Eure ♥
Marie

Cook Clever mit Jamie {Buch-Rezension}

Jamie. Jamie Oliver. Mein Lieblingskoch.
Dieser Koch fasziniert mich immer wieder aufs Neue! Mit seiner lebhaften und unkomplizierten Art, seinen unwiderstehlichen Rezepten und seiner Leidenschaft für die gute Küche und qualitativ hochwertige Produkte. Eigentlich genau das, worauf es mir beim Kochen und Backen auch an kommt, worauf ich achte und was mir Freude bereitet.
Obwohl ich bislang schon vier seiner genialen Kochbücher besitze: 15-Minuten-Küche, 30-Minuten-Menüs, Natürlich Jamie und Jamie unterwegs… kann ich nicht genug davon kriegen und erfreue mich riesig am neuen Buch Cook Clever mit Jamie! Und das möchte ich euch heute vorstellen.

Die Originalausgabe Cook Clever mit Jamie ist 2013 in Großbritannien erschienen. Im selben Jahr erschien dann auch die deutsche Ausgabe im Dorling Kindersley Verlag.

Cook Clever mit Jamie DK Verlag
(Bild: DK Verlag, ISBN: 978-3-8310-2485-8, Jamie Oliver “Cook Clever mit Jamie”)

Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingen! Warum? Das erfahrt ihr jetzt:
Es beginnt schon mit der hochwertigen Qualität des Buches. Wie alle anderen Jamie-Bücher, besteht dieses Buch auch aus festen, dicken Buchseiten, wunderschönen Schriftarten, tollen Fotos und einer tollen Einteilung, was den Inhalt betrifft.
Zu Beginn gibt’s gleich jede Menge Tipps, die den Einkauf und das Kochen erleichtern. Jamie verrät, wie man günstig einkaufen kann, bewusster isst und alles verwerten kann – ohne große Reste wegschmeißen zu müssen. Genial oder?
Auch mit Tipps für’s Tiefkühlfach bzw. die Gefriertruhe kann Jamie dienen. Geht’s euch auch manchmal so, dass ihr nicht genau identifizieren könnt, was da hinten links im Eck im Tiefkühlfach liegt? ;-) Damit das nicht mehr geschieht, und euer Tiefkühlfach bestens ausgestattet ist, helfen Jamies Tipps. Ich muss zugeben: ich hab gleich einige dieser Tipps umgesetzt, z.B. Eiswürfel mit Öl und Kräutern, TK-Obst und Ingwer und Chilischoten ins TK-Fach. Auch für den Kühlschrank gibt’s Tipps: wo was gelagert werden soll, was immer hilfreich ist im Kühlschrank zu haben usw..
Wer Beratung in Sachen Vorratsschrank braucht oder seinen Vorratsschrank komplett neu einrichten will/muss ist ebenfalls bestens bedient mit Jamie’s Ratschlägen.
Obendrein gibt’s dann noch nützliche Hinweise, auf was man beim Einkauf achten kann, damit’s nicht ganz so teuer wird.
Wer dann noch eine gut ausgestattete Küche hat – Jamie zeigt was sein muss – kann loslegen mit der Kocherei! ;-)

Es gibt geniale Rezepte mit Gemüse, Huhn, Rind, Schwein, Lamm und Fisch. Im Buch finden wir diese genau in angegebener Reihenfolge. Dabei ist der Aufbau der einzelnen Kapitel so gestaltet, dass man zunächst eine Kapitelübersicht mit allen Rezepten rund um’s Gemüse bekommt.
Dann geht’s los mit Regenbogensalat mit Sesam-Feta-Puffern, Rotolo mit Kürbis & Spinat, Zwiebel im teig, Süßkartoffel-Spinat-Frittata…
In Mitten des Kapitels verrät Jamie, worauf man beim Einkauf beim Gemüsehändler achten sollte und wie man alles vollständig verwertet.
Besonders gut gefallen mir die Rezepte für Pasta & Tomaten – viermal fantastisch einfach. Da gibt’s die Pasta als Arrabbiata, Peperonata, Caponata und Puttanesca.

In den Kapiteln mit Fleisch und Fisch, gibt’s jeweils ein Ausgangsrezept und es folgen jeweils sieben weitere Rezepte die mit den Resten des Ausgangsrezeptes zubereitet werden können. Hinzu kommen dann noch einige weitere Rezepte, die ebenfalls mit der gleichen Fleisch/Fisch-Sorte zubereitet werden können – jedoch unabhängig vom Ausgangsrezept sind.

Cook Clever Jamie Oliver DK
(Bild: DK Verlag)

Anhand der Rezepte für Rind möchte ich euch nun das Prinzip zeigen:
Zunächst gibt’s das Ausgangsrezept für einen saftigen Rinderbraten. Bereits für den Rinderbraten wählt Jamie kein edles Fleisch, sondern sucht eine Rinderbrust aus. Dazu gibt’s Röstkartoffeln, Gemüse und Yorkshirepuddings. Das Ausgangsrezept ist mit 2 Kg für ca. 6 Personen ausgelegt und liefert aber noch jede Menge Reste, die man dann für die folgenden Gerichte verwenden kann.
Als erstes zeigt Jamie ein Rindfleisch-Rendang: ein aromatisches, cremiges, scharfes Curry aus Indonesien. Hier werden neben dem bereits gegarten Rindfleisch (aus dem Braten) weitere, leckere Zutaten zu einem Curry verarbeitet. Wer kein großer Fan von Curry ist, kann sich an der scharfen Rindfleisch-Tajine versuchen. Das Rindfleisch vom Braten wird hier zu einer marokkanischen Tajine – einem feinen Schmorgericht verarbeitet und mit Couscous serviert. Oder wie wär’s mit einem feinen Rindfleischsalat mit Knusper-Crôutons oder einem Rindfleischtopf in 4 verschiedenen Varianten?
Wer lieber Suppe aus den Resten vom Braten kocht, wählt die Rindfleischsuppe mit Nudeln. Für Fans der koreanischen Küche gäbe es dann noch die Variante Koreanische Reispfanne als Resteverwertung. Und für Sandwich-Liebhaber hätten wir dann noch das Po’-Boy-Sandwich.
Nach ein paar Tipps für den Einkauf beim Fleischhändler, geht’s dann weiter mit feinen Rezepten (unabhängig vom Ausgangsrezept) wie Mexikanisches Rinderchili, Hackfleisch-Pastete mit Zwiebeln, Fleischbällchen Alla Norma, Chinesisches Rindfleisch & Tofu, Snake in the hole, Steak für Kenner mit Pommes und grünen Bohnen und einem Rindercarpaccio auf britische Art. Dazwischen gibt es noch eine kleine Warenkunde in Sachen Steaks.
Es muss ja nicht immer das teure Filet oder Roastbeef sein oder? Was hier alternativ verwendet werden kann, verrät Jamie! Und ich muss sagen, das probiere ich gleich nächste Woche mal aus! ;-)

Nach diesem Prinzip wie ich es euch anhand des Kapitels “Rind” gezeigt habe, verlaufen auch die anderen Kapitel mit Fleisch- und Fisch-Rezepten. Ich finde es genial, denn so kann man z.B. Sonntags das Ausgangsrezept zubereiten und in den darauf folgenden Wochentagen das ein oder andere Reste-Rezept kochen.

Cook Clever mit Jamie Oliver DK
(Bild: DK Verlag)

So und nun noch kurz zum Ende des Buches. Es gibt hier noch kleine leckere Gerichte, wie Käseomelett mit Erbsen, Spaghetti mit Zitrone & Basilikum, Spinat-Zwiebel-Quesadilla, Pilz-Crostino, Pappa al Pomodoro, Möhren-Orangen-Suppe mit Ingwer, Lauch-Kartoffel-Suppe und Britische Carbonara. Alle Gerichte sind in ca. 10, 15 oder 30 Minuten zubereitet.
Um das Buch mit Süßem abzurunden, gibt’s noch Tipps für Smoothies, Eiscreme, Eis am Stiel und Kuchen.
Am Ende des Buches steht eine große Übersicht aller Rezepte (als Bild abgedruckt) mit Nährwertangaben.

Übrigens gibt’s hier eine Leseprobe! ;-)

Ich muss sagen, ich liebe dieses Kochbuch! ♥

Eure ♥
Marie

Schätze aus meiner Küche im “Küchenzauber”

Küchenzauber Foodmagazin Panini Verlag

Heute ist es endlich soweit und ich halte voller Stolz das brandneue Foodmagazin (vom Panini-Verlag) mit dem zauberhaften Titel Küchenzauber in meinen Händen.
Ein wundervolles Magazin voll mit leckeren Rezepten für geniale Drinks, Bella-Italia-Rezepte, Geheimrezepten von Oma, alles für den Kaffeeklatsch und die Grillparty und Schokoträume. Ein rundum gelungenes Magazin, mit wunderbaren Fotos und Texten.

Und mitten drin: 4 Seiten über mich und meinen Foodblog Schätze aus meiner Küche! =)

Schätze aus meiner Küche im Küchenzauber Foodmagazin

Schätze aus meiner Küche im Küchenzauber Foodmagazin

Als mich der Verlag vor ein paar Wochen für diesen Artikel und die Rezepte-Strecke angefragt hatte, zögerte ich keinen Augenblick und war sofort mit an Bord. Heute freue ich mich riesig über den wundervollen Artikel!
Das Magazin solltet ihr überall wo’s Zeitschriften gibt bekommen- in den Ländern Deutschland, Österreich und in der Schweiz und sogar in Italien, Luxemburg, Belgien und in Spanien.
In Deutschland kostet es 3,95 € – was meiner Meinung nach ein bezahlbarer Preis für dieses schöne Foodmagazin ist. ;-)

Eure ♥
Marie

Von Gin & Tonic

Gin Edinburgh Gin

Heute möchte ich euch mal kein Rezept für ein Gericht sondern für verschiedene Drinks vorstellen. Vor ein paar Wochen waren Herr S. und ich gemeinsam mit Karin von Wallygusto (samt Mann) und Sabrina und Steffen von Feed me up before you gogo auf dem Münchner Viktualienmarkt in einer kleinen Pop up Gin & Tonic-Bar. Da München und Edinburgh eine langjährige Städtepartnerschaft verbindet, gab es diese kleine Bar für ca. 3 Wochen auf dem Viktualienmarkt. Serviert wurden leckere Drinks mit Edinburgh Gin, fevertree Tonic Water und sogar Scottish Hugo und Raspberry Hugo (mit Raspberry Gin Likör).
Neben feinen Drinks gab es auch kleine, feine Leckereien wie Sandwiches mit Räucherlachs oder Roastbeef und Gin-Creme oder Tomatencreme-Suppe mit Gin-Sahne.

Tonic Water von Fevertree

Heute möchte ich euch den feinen Edinburgh Gin und die leckeren Tonic Waters von fevertree vorstellen. Gemixt habe ich die klassischen Varianten vom Gin Tonic, die es auch in der Pop up Bar auf dem Viktualienmarkt zu trinken gab, denn die haben uns einfach so gut geschmeckt! ;-) Der Edinburgh Gin ist einer unserer Lieblinge unter den verschiedenen Gin-Sorten und besonders gut gefallen mir die Gin-Liköre Raspberry und Elderflower. Damit lassen sich herrlich, leichte Aperitifs und Drinks zaubern. Für einen Raspberry Hugo benötigt ihr: 4 cl Gin, 3 cl Raspberry Gin, 10 cl Prosecco und etwas Soda zum aufgießen. Alles auf Eiswürfeln in das Glas gießen und mit ein paar Himbeeren und frischen Minzeblättern garnieren.

Gin Tonic Orange Zitrone

Beginnen wir mit einem spritzigen, leicht süßlichen und zitronigen Klassiker:
Indian Lemon Gin Tonic

Dieser Gin Tonic wird mit dem leicht zitronigen Premium Indian Tonic Water gemixt.
Für einen Gin Tonic werden ca. 5 cl Edinburgh Gin mit 15 cl Premium Indian Tonic Water in ein Glas gegossen. Den Drink mit Eiswürfeln und einer heiß abgewaschenen Orangen- oder Zitronenschalen-Spirale servieren.

Gin Tonic Orange Zitrone

Gin Tonic Mediterranean

Der zweite Drink ist dann eher mediterran angehaucht, etwas herber und nicht ganz so süß wie der mit dem Indian Tonic Water:
Mediterranean Gin Tonic

Dieser Drink wird ebenfalls mit 5 cl Gin und 15 cl Mediterranean Tonic Water gemixt. Zum Servieren Eiwürfel und einen kleinen Zweig Rosmarin in das Glas geben.

Gin Tonic Mediterranean

Die Tonic Waters von fevertree un den Edinburgh Gin bekommt ihr z.B. im Gourmet-Supermarkt bei Galeria Kaufhof.

Besonders toll finde ich die kleinen Tonic Water Fläschchen von fevertree, weil sie so wunderhübsch aussehen (machen sich auch super als Mitbringsel!) und weil es sie in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt (Premium Indian, Mediterranean) und weil sie einfach so fantastisch schmecken – auch pur! Zugegeben, mit einem Preis von ca. 1,50/1,60 € für ein kleines Fläschchen mit einem Inhalt von 200 ml hat dieses Tonic Water einen stolzen Preis – der Geschmack und die Qualität machen das aber allemal wieder wett! ;-)

In ein paar Tagen möchte ich euch auch noch leckere Gerichte mit Gin vorstellen. ;-)

Bedanken möchte ich mich auch noch bei Jennifer Maier von der Agentur Storykitchen, die mir die Produkte für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

Eure ♥
Marie

Von Gewürzen, Marinaden und einer Verlosung

UPDATE 2

Da sich die erstmals ausgeloste Gewinnerin leider nicht bei mir gemeldet hat (auf mehrmalige Mails meinerseits), habe ich nun den/die Gewinner/in des Gewürzpakets noch einmal neu ausgelost:

Alisha Habnitt

Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde dich bei mir! =) ♥

Jetzt ist der Sommer so richtig da und an lauen Sommerabenden macht das Grillen so richtig großen Spaß, oder? Egal ob Barbecue im Garten oder auf der Terrasse, eine Grillparty mit Cocktails und guten Freunden oder grillen am See – was auf den Grill kommt muss lecker sein! ;-) Viele von euch werden sicherlich – wie auch im Hause Schätze aus meiner Küche – jede Menge Fleisch in Form von lecker marinierten Steaks grillen. Dazu noch feines Gemüse, Kartoffeln oder Schafskäse vom Grill und der Grillspaß ist perfekt.

Gewürzvielfalt Spize Company

Heute möchte ich euch zwei meiner Lieblingsmarinaden für Fleisch und ein Schafskäse-Gemüse-Päckchen vorstellen. Und obendrein gibt’s noch eine tolle Verlosung! Für Marinaden benötigt man meist ein paar verschiedene Gewürze und Kräuter und da ist es von Vorteil, wenn man auf ein gut sortiertes und bestücktes Gewürzregal zurückgreifen kann. Aber kennt ihr das? Ganz vorne im Gewürzregal stehen Salz, Pfeffer, Paprikapulver, etwas Muskatnuss, ein paar Chiliflocken und vielleicht noch eine chinesische Würzmischung. Das sind oft die gängigen Gewürze, die schnell zur Hand sein müssen. Weiter hinten im Regal hat man dann meistens noch ein paar Gewürze in Tütchen oder kleinen Döschen (oft ein wenig verklebt – da so selten benutzt) und eigentlich weiß man nicht so recht, was sich in den Tütchen befindet, da die Beschriftung fehlt, oder das Gewürz nicht mehr klar definierbar ist. Tja! So war es früher auch im Hause Schätze aus meiner Küche. Aber jetzt haben wir ein tolles Gewürzregal, in dem alle Gewürze fein säuberlich in Schraubgläsern abgefüllt stehen. Die Gläser habe ich mit dem Dymo-Prägegerät beschriftet und nun sind alle Gläser (es sind über 40 Stück an der Zahl) gut übersichtlich und allzeit greifbar und bereit für ihren Einsatz im täglichen Küchenchaos. Ich kaufe viele meiner Gewürze in Schuhbeck’s Gewürzladen ein, meist zu 20 oder 40 g, denn man benötigt ja doch nicht so viel von jedem einzelnen Gewürz. Aber dort sind die Gewürze auch nicht so ganz billig, wer da schon mal war weiß das! ;-)

Spize Company

Eine tolle Alternative zu Schuhbeck’s Gewürzladen ist die Spize Company! Hier bekommt man viele verschiedene Gewürze in kleinen Tüten zu à ca. 5-9 g (je nach Gewürz). Im Sortiment sind 27 Gewürze von Lavendelblüten, über mediterrane Kräuter bis hin zu verschiedenen Pfefferarten und orientalischen Gewürzen erhältlich. Besonders toll finde ich die drei Gewürzboxen mit jeweils neun Tüten, in denen es orientalische Gewürze, mediterrane Gewürze und Pfeffersorten im Set gibt. Eine vierte Box in der man sich seine eigenen neun Gewürze zusammenstellen kann ist ebenfalls erhältlich.

Gewürzboxen Spize Company

Gerade die Boxen sind toll, denn man bekommt hierdurch eine tolle Vielfalt an verschiedenen Gewürzen. Meist braucht man zum Beispiel für ein indisches Curry immer nur einen Hauch von Kurkuma oder Koriandersamen. Dafür kauft man eher ungern gleich eine ganze Packung. Seit ich die Gewürztüten der Spize Company in meiner Küche stehen habe bin ich wirklich bestens ausgestattet und obendrein sieht’s auch noch total hübsch aus, denn jedes Gewürz kommt in einer andersfarbigen Tüte daher.

Kaufen könnt ihr die Gewürze der Spize Company direkt über deren Website.

So und nun zu den Marinaden!

Für eine Zitronen-Kräuter-Marinade 1 EL getrockneten Rosmarin 1 EL getrockneten Thymian 1/2 EL getrockneten Oregano 1 Zitrone 7 EL Olivenöl 1 TL Honig 1 TL Dijonsenf 2 Knoblauchzehen Salz & Pfeffer

Die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Den Saft auspressen und mit den Kräutern, der Zitronenschale, dem Honig und dem Senf, sowie dem Olivenöl vermischen. Knoblauch dazupressen und unterrühren. Die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Fleisch ca. 2 Stunden in der Marinade ziehen lassen.Die Marinade passt zu Hühnchen, Fisch und Pute. Das Fleisch bzw. den Fisch ca. 2 Stunden in der Marinade ziehen lassen.

Für eine orientalische Marinade 1 EL Tomatenmark 6 EL Olivenöl 1 EL Honig 1 TL rosenscharfes oder edelsüßes Paprikapulver 1 TL gemahlener Koriander 1/2 TL Cayennepfeffer 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel 1/2 TL Kurkumapulver etwas Zimt nach Belieben ein paar Chiliflocken 2 Knoblauchzehen Salz & Pfeffer

Alle Gewürze mit dem Tomatenmark, dem Olivenöl und dem Honig verrühren. Zum Schluss den Knoblauch dazupressen und die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Marinade passt zu Lamm, Rind, oder Hähnchen. Das Fleisch ca. 2 Stunden in der Marinade ziehen lassen.

Spize Company

Für das Schafskäse-Gemüse-Päckchen 5 EL Olivenöl 1 Zitrone 1/2 TL Honig 1/4 EL Rosmarin, getrocknet 1/4 EL Thymian, getrocknet etwas frischen Thymian oder Rosmarin 2 Knoblauchzehen eine Prise Paprikapulver Salz & Pfeffer einige Basilikumblätter, nach Belieben

Das Olivenöl mit dem Saft einer Zitrone und dem Honig vermischen. Rosmarin und Thymian dazugeben, Knoblauch dazupressen und das Paprikapulver untermischen. Die Marinade mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben einige frisch gehackte Basilikumblätter unterrühren. Eine Handvoll geschnittenes Gemüse (Zucchini, Paprika, Tomaten, Aubergine) auf ein großes Stück Alufolie geben, ein großes Stück Schafskäse mittig darauf platzieren und die Marinade darüber gießen. Den frischen Rosmarin- oder Thymianzweig darauf legen und das Päckchen gut verschließen und auf dem Grill ca. 10-15 Minuten grillen.

Gewürz Spize Company

Und nun zur Verlosung! Heute habe ich für euch drei Gewürzboxen von Spize Company in der Verlosung. Was ihr dafür tun müsst?

1. Los: Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Post, in dem du mir verrätst, was bei dir auf den Grill kommt! Wichtig: korrekte Mailadresse im Kommentarformular angeben, damit ich dich im Falle eines Gewinns kontaktieren kann! ;-) 2. Los: Werde Fan auf der Schätze aus meiner Küche Facebook-Seite (wenn du das schon bist, teile das in deinem Kommentar mit). 3. Los: Teile das Gewinnspiel öffentlich bei Facebook (einfach im Kommentar mitteilen, damit ich Bescheid weiß ;-) ).

Also hüpf, hüpf ins Lostöpfchen! Viel Glück! ;-)

Hinweis

An der Verlosung könnt ihr bis Freitag, 4.Juli 20.00 Uhr teilnehmen. Dann wird der/die Gewinner/in via per Losverfahren ermittelt und per Mail benachrichtigt!

Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt. Der Gewinn kann nur innerhalb Deutschlands verschickt werden und wird nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die Gewinner/in wird per random.org gezogen und dann per Mail benachrichtigt. Sobald ich das Paket bei der Post abgegeben habe, hafte ich nicht mehr dafür. Sollte es also auf dem Postweg verloren gehen, kann ich leider keinen Ersatz leisten.

Eure ♥ Marie

12 Farben, 12 Menüs – Kochen nach Farben {Buch-Rezension}

Vor mir liegt ein großes, farbenprächtiges Buch. Das Coverbild ist weiß, mit lauter kleinen Tellern voll farbiger Speisen. Im einen Eck sind alle Speisen rot, im anderen weiß, an der Seite gelb und rosa, unten grün und lila. Sieht ansprechend und spannend aus!

Kochen nach Farben – 12 Farben, 12 Menüs, von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober, erschienen im Prestel Verlag (2014).

Cover Prestel 12 Farben 12 Menüs Kochen nach Farben
Bild: Prestel, Kochen nach Farben – 12 Farben, 12 Menüs, ISBN: 978-3-7913-4900-8

Als ich das Buch das erste Mal durchblätterte, war es eine Mischung aus “Wow, das ist ja beeindruckend!” und “Mh… ob sich das wirklich in der Küche umsetzen lässt, ob das wohl schmeckt??”. Aber fangen wir von vorne an!
Total lustig und gut umgesetzt für dieses Thema finde ich das Inhaltsverzeichnis. Das besteht aus farbigen Punkten der Farben, die auch im Buch als Menü vorgestellt werden. Es gibt ein weißes, schwarzes, beigefarbenes, hellgrünes, gelbes, rosafarbenes, grünes, rotes, lilfarbenes, orangefarbenes, dunkelrotes und braunes Menü. So soll jede Farbe einen Monat im Jahr repräsentieren. Los geht’s mit Januar – weiß und es endet mit Dezember – braun. Auch an den Seitenrändern sind die jeweiligen Farben zu erkennen, was ein schönes buntes Buch rein vom optischen Aspekt her ergibt.

Inhalt Prestel 12 Farben 12 Menüs
Bild: Prestel

Nun aber zu den Rezepten. Zusammengestellt wurden diese, nach Zutaten in der jeweiligen Farbe. Zunächst wurde das Hauptgericht kreiert und drum herum dann die anderen Speisen, die das Menü vervollständigen. Den Anmerkungen zu den Rezepten und der Zubereitung ist zu entnehmen, dass man doch ein paar verschiedene Küchenutensilien, wie z.B. einen Stabmixer oder Entsafter benötigt. Wenn man dann die Rezepte genauer unter die Lupe nimmt, stellt man fest, dass teils durchaus unterschiedliche Utensilien und Geräte benötigt werden, die vielleicht nicht jeder in der Küche hat.
Die Menüs sind immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Zu Beginn gibt’s ein großes Bild, auf dem alle Speisen eines Menüs abgebildet sind, daneben stehen die einzelnen Speisen. Es gibt immer drei Getränke (Apéritif, Drink, Digestif), ein Entrée, eine Vorspeise, das Hauptgericht und ein Dessert. Anschließend folgen die einzelnen Rezepte, gut übersichtlich abgedruckt und mit ordentlicher Zutatenliste. Alle Menüs sind von der Menge her auf 4 Personen abgestimmt. Die Zubereitungstexte erscheinen mir häufig als etwas zu umständlich oder zu kompliziert – besonders für nicht ganz so geübte Köche. Aber das mag vielleicht auch Geschmacksache sein. Am Ende jedes Menüs wird noch mal die gesamte Zutatenliste abgedruckt. Ich muss sagen, dass das ein oder andere Menü reizvoll und appetitlich aussieht, und auch entsprechende Rezepte beinhaltet, die ich so auch servieren und selbst gern essen würde – z.B. das rote Menü mit einer Sangria, einer Gazpacho, Bruschetta, geeistem Früchtetee, gefüllten Paprikaschoten, einem Johannisbeer-Törtchen und einem Johannisbeer-Likör. Allerdings gibt es auch einige Menüs, die zwar optisch wirklich was her machen (z.B. das schwarze Menü), ich aber so nicht so gerne zubereiten würde, da ich beim Essen immer sehr nach der Optik gehe und ich nicht weiß, ob ich ein komplett dunkles, schwarzes Menü aufessen könnte. Eine Kombination aus zwei oder drei Menüs würde mir schon besser gefallen. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache und ebenfalls wieder Geschmacksache. ;-)

Prestel 12 Farben 12 Menüs lila
Bild: Prestel

Das Buch ist sehr schön gestaltet, von hoher Qualität in Druck und Layout, jedoch ist es leider ein Buch, dass bei mir eher weniger Anklang gefunden hat – obwohl das Thema äußerst interessant ist. Wer also gerne etwas herum experimentiert und auf außergewöhnliche Menüs steht, ist hiermit bestens bedient und vielleicht gewöhne ja auch ich mich noch an ein farbig eintöniges Menü. ;-)

Eure ♥
Marie

Mediterran {Buch-Rezension}

Kennt ihr den Sternekoch Ali Güngörmüs? Viele von euch werden ihn vielleicht aus einigen Kochshows im Fernsehen kennen, oder über sein Restaurant Le Canard Nouveau in Hamburg. Ali Güngörmüs war bereits in zahlreichen Restaurants u.a. dem Tantris (München) und der Käfer-Schenke als Koch tätig.
Heute möchte ich euch sein neustes Kochbuch Mediterran, erschienen im Dorling Kindersley Verlag (2014) vorstellen.

Ali Güngörmüs, Mediterran, DK Verlag
Bild: DK Verlag, Mediterran von Ali Güngörmüs, ISBN: 978-3-8310-2580-0

Das Buch umfasst 100 Rezepte rund um den mediterranen Mittelmeerraum. Die Rezepte sind von den Ländern Italien, Spanien, Frankreich, sowie Israel, Türkei, Griechenland und sogar Nordafrika inspiriert. Ali möchte mit seinem Buch zeigen, wie eine gute mediterrane Küche, mit üblichen und erschwinglichen Zutaten gelingen kann. Dabei legt er viel Wert auf Gewürze, frische Kräuter und saisonale Produkte. Oftmals sind es ja wirklich nur ein paar frische Kräuter und das ein oder andere Gewürz, das bei einem ganzen Gericht den optimalen Geschmack ausmacht – und genau das zeigt Ali mit seinen Rezepten.

Das Buch ist durch und durch mit großen Farbfotos zu jedem Rezept bestückt. Das macht ordentlich Appetit und beim Anblick der Bilder läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen. Die Rezepte sind sowohl inhaltlich, als auch von der äußeren Struktur her sehr übersichtlich gestaltet. Ali schreibt zu jedem Rezept noch ein paar persönliche Zeilen, wie z.B. man das Gericht variieren kann, was ein besonderes Gewürz ausmacht, wie der perfekte Garpunkt beim Fisch oder Fleisch zu erreichen ist, und auf was bei der Zubereitung besonders geachtet werden sollte. Das macht das Buch für mich zu einem authentischen und persönlichen Kochbuch, indem nicht nur Rezepte vorgestellt, sondern auch praktische Kochtipps vermittelt werden.

Die Rezepte sind in sechs Kapiteln unterteilt: Vorspeisen Salate & Suppen, Gemüse & Pasta, Fisch & Meeresfrüchte, Geflügel & Fleisch, Desserts, Grundrezepte. Ich persönlich finde diese Aufteilung sehr sinnvoll, da man so auf einmal alle Rezepte für eine Menüfolge und die Hauptgerichte zudem noch in Fisch und Fleisch unterteilt im Überblick hat. Das macht die Auswahl bzw. die Suche nach einem Rezept deutlich einfacher. Besonders gut gefällt mir das letzte Kapitel mit den Grundrezepten. Hier zeigt Ali Rezepte (ohne Bilder) für eine Balsamico-Vinaigrette, ein Minzpesto, ein klassisches Salatdressing, Griechisches Zaziki, eine Paprikasalsa, Gemüsemarinade, Tomatenfond, Geflügeljus, Kalbs- oder Wildjus, getrocknete Tomaten, Nudelteig, Fladenbrot und Braune Butter. Diese Rezepte werden für einige Gerichte im Buch benötigt und sind auch sonst für andere Gerichte als Basis empfehlenswert. Ich z.B. habe immer ein Glas mit halbgetrockneten, sonnengereiften Tomaten in Olivenöl im Kühlschrank.

Im Vorspeisen, Salate & Suppen – Kapitel stellt Ali herrlich aromatische Speisen wie z.B. eine kalte Tomaten-Melonen-Suppe mit Estragon-Croûtons, gefüllte Zucchiniblüten, Kartoffelrösti mit Lachstatar und Gurkensalat, Ziegenkäsecrostini mit Aprikosen-Kürbis-Chutney, Vitello Tonnato und Panzanella vor. In diesem Kapitel wird viel mit frischem Gemüse und frischen Kräutern gekocht. Die Vorspeisen reichen von Klassikern wie Rindercarpaccio, Insalata Caprese (mal ein bisschen anders), Vitello Tonnato und Panzanella – dem Salat aus Gemüse und Brot bis hin zu extravaganten Rezepten wie einer Mandel-_Knoblauchsuppe mit Kokos oder dem Kirchenerbsensalat mit gebratenen Garnelen, einer Paprika-Rhabarber-Suppe oder einem Gemüsesalat mit Tonic.
Das Kapitel Gemüse & Pasta beinhaltet Klassiker aus den jeweiligen Ländern, wie z.B. die Linguini mit Tomaten und Oliven (Italien), Börek mit Spinat, Schafskäse und Zitronenjoghurt (Türkei), Falafel mit Harissa-Minz-Joghurt (Israel, Nordafrika) und Schafskäse-Quiche (Frankreich).

Im Kapitel Fisch & Meeresfrüchte gibt’s Rezepte mit Lachs, Kabeljau, Calamaretti, Wolfsbarsch, Steinbutt, Muscheln, Dorade, Heilbutt, Kingfish, Zander, Saibling und Pulpo. Hier sind also so gut wie alle gängigen Fischgerichte aus der Mittelmeerküche vertreten. Besonders schön finde ich, dass die Fische mit viel Gemüse zubereitet werden und Ali durch die verschiedenen Fischrezepte unterschiedliche Zubereitungstechniken zeigt wie z.B. Lachs im Ofen, gebratenes Kabeljaufilet, Fisch in der Salzkruste, Fisch im Fond (Fischtopf), gegrillter Fisch oder roh marinierter Fisch.
Das Kapitel Geflügel & Fleisch beinhaltet Rezepte mit Lamm, Huhn, Ente und Kalb. Dazu gibt’s meist Couscous, Kartoffeln oder Gemüse. Besonders toll finde ich das Rezept für den Kalbsrücken mit Artischocken und Pinienkerncreme. Das werde ich bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall ausprobieren.

Im vorletzten Kapitel “Desserts” gibt es wunderbare und köstliche Rezepte für z.B. ein Beerengratin, Mokkaschaum auf Brombeeren, geeister Espresso mit Amarenakirschen, ein türkisches Nougatparfait, eine Vanillemousse mit Himbeersorbet, ein Feigen-Portweineis mit Rhabarberragout und Alis köstliches Schokoladenküchlein mit Vanilleeis und Erdbeeren. Spätestens hier bekommt man Lust aufs Nachkochen bzw. Ausprobieren der Rezepte!

Alle Rezepte sind von Alis Sterneküche inspiriert – er selbst sagt, dass er viele dieser Rezepte so auf seiner Mittagskarte hat. Die Rezepte sind so, dass man sie auch als Hobbykoch gut zubereiten und nachkochen kann. Und das finde ich besonders wichtig, denn was nutzt ein schönes Kochbuch mit genialen Rezepten, die sich aber in der heimischen Küche nicht umsetzen lassen.
Ich bin mir sicher, dass man mit diesem Kochbuch ein tolles Gericht oder auch ein komplettes mediterran angehauchtes Menü zaubern kann und seine Gäste hervorragend verköstigen kann!

Eure ♥
Marie