Der krönende Abschluss – Give away {Espresso-Woche}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute ist der letzte Tag meiner Espresso-Woche auf dem Blog und ich möchte diese Woche natürlich nicht so ohne ein kleines Weihnachtsgeschenk für euch beenden!
In Teil III der Espresso-Woche habe ich euch meine neuen Lieblingsbohnen vorgestellt: Christof Feichtinger – Café de Guatemala.
Ein wirklich feiner Espresso, wie ich finde! Und um euch an meinem Espresso-Glück teilhaben zu lassen, gibt’s heute eine kleine Verlosung zum Ende der Espresso-Woche, praktisch als kleines Weihnachtsgeschenk von mir für euch!

Christof Feichtinger - Café de Guatemala Espresso

Ich verlose 2 x diesen feinen Espresso von Christof Feichtinger – Café de Guatemala (ganze Bohnen)!

Und so könnt ihr an der Verlosung teilnehmen:
Das Gewinnspiel läuft vom 19.12.2014 – 26.12.2014 (23:59 Uhr)

Du kannst bis zu 3 Lose erhalten:
1. Los: Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem du mir verrätst, wie du deinen Kaffee/Espresso am liebsten trinkst und was dir an meinem Blog besonders gut gefällt (evtl. Verbesserungswünsche nehme ich auch gerne an).
Wichtig: korrekte Mailadresse im Kommentarformular angeben, damit ich dich im Falle eines Gewinns kontaktieren kann! ;-)

2. Los: Werde Fan auf der Schätze aus meiner Küche Facebook-Seite https://www.facebook.com/schaetzeausmeinerkueche (wenn du das schon bist, teile das in deinem Kommentar mit).

3. Los: Teile das Gewinnspiel öffentlich bei Facebook (einfach im Kommentar mitteilen, damit ich Bescheid weiß ;-) ).

Also hüpf, hüpf ins Lostöpfchen! Viel Glück! ;-)

Hinweis
Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook und wird auch nicht von Facebook unterstützt.
Der Gewinn kann nur innerhalb Deutschlands verschickt werden und wird nicht bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der/die Gewinner/in wird per random.org gezogen und dann per Mail benachrichtigt.

Christof Feichtinger – Café de Guatemala bekommt von mir die Gewinner-Adresse zugeschickt, um den Gewinn zu versenden. Die Adresse wird nur zum Zwecke des Gewinn-Versands genutzt und danach vernichtet.

Eure ♥
Marie

Dessert mit Espresso {Espresso-Woche}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Teil 4 meiner Espresso-Woche besteht aus einem wunderbaren Dessert, in dem natürlich auch Espresso enthalten ist. Ich bin ein großer Schokoladen-Mousse-Fan und könnte davon nie genug bekommen! Und bei dieser Mousse ist der Suchtfaktor gleich noch mal höher, denn sie ist so locker, zart und luftig, dass sie wirklich nur so auf der Zunge zergeht…
Eine köstliche Kombination aus cremig aufgeschlagener Schokoladen-Sahne, verfeinert mit etwas Vanille und der Hauptrolle von dieser Woche – Espresso!
Ein bisschen Geduld benötigt ihr, denn die Mousse ist nicht so schnell zubereitet, wie mein Blitzrezept – bei dem lediglich Sahne geschlagen und mit dem Schneebesen in geschmolzene Schokolade unter gehoben wird. Aber das Eischnee-Schlagen und Sahne-Schlagen lohnt sich allemal, das verspreche ich euch!

Espresso-Schokoladen-Mousse

Bei der Zubereitung der Espresso-Schokoladen-Mousse ist es wichtig, dass es nicht zu warm in eurer Küche ist, denn sonst lässt sich das Eiweiß nicht zu perfektem Eischnee aufschlagen und die Schokoladen-Mousse verliert somit an Luftigkeit. Und dann solltet ihr noch darauf achten, dass ihr sowohl die geschlagene Sahne, als auch den Eischnee wirklich behutsam mit einem Teigschaber oder einem flachen Holzlöffel oder einer Palette unter die flüssige Schokoladen-Eigelb-Mischung hebt. Dabei keinesfalls rühren oder versuchen Sahne und Eischnee mit schnellen Bewegungen unter zu schlagen.
Wer sich daran hält, wird mit einer köstlichen Espresso-Schokoladen-Mousse belohnt!
★ Wäre diese Mousse nicht auch das ideale Dessert an Weihnachten? 

Espresso-Schokoladen-Mousse

Espresso-Schokoladen-Mousse

für 4-6 Personen

130 g Zartbitterschokolade (Kakao mind. 70%)
50 ml Espresso, frisch gebrüht & leicht abgekühlt
200 ml Sahne
2 sehr frische Bio-Eier (Kl. M)
eine Prise Salz
2 EL Puderzucker
Vanillemark von 1/2 Schote (alternativ 1 Pck. Vanillezucker oder einige Tropfen Vanilleextrakt)

Die Schokolade grob hacken und überm Wasserbad unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Anschließend lauwarm abkühlen lassen.
Eier trennen und Eiweiß zu steifem Eischnee aufschlagen, dabei eine Prise Salz und 1 EL Puderzucker einrieseln lassen.
Sahne ebenfalls steif schlagen. Eigelb mit restlichem Puderzucker und Vanillemark in einer großen Schüssel hell-cremig aufschlagen (ca. 3 Min.).
Espresso unter die Eigelb-Creme rühren, anschließend die geschmolzene Schokolade unterrühren.
Nun die geschlagene Sahne mit einem Teigschaber oder Holzlöffel vorsichtig unter die Schokoladen-Masse heben, zum Schluss den Eischnee behutsam unter die Masse heben.
Die Mousse für ca. 3-4 Stunden (oder über Nacht) abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Serviertipp:
Zum Servieren kann man die Mousse wahlweise noch vor dem Kühlen in Dessertgläser spritzen und dann in den Kühlschrank stellen, oder man sticht mit Hilfe eines Esslöffels von der durchgekühlten Mousse feine Nocken ab, die man dann auf einem Teller anrichten kann. Nach Belieben könnt ihr die Mousse dann noch mit Schokoladenspänen oder Schokoröllchen und schokolierten Espressobohnen verzieren.

Lasst es euch schmecken!

Eure ♥
Marie

Lieblingsbohne & Mokkakugeln {Espresso-Woche}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute sind wir bereits bei Teil 3 meiner Espresso-Woche angekommen und ich möchte euch heute einen absolut köstlichen Kaffee und Espresso vorstellen! Ich bin total happy, dass ich in den Genuss dieses Kaffees gekommen bin und ich glaube, dass ich zumindest für meinen Espresso in Zukunft auch keine anderen Bohnen mehr hernehmen werde, denn die sind soo gut!

Bei diesen köstlichen Bohnen handelt es sich um Kaffee- und Espressobohnen von Christof Feichtinger – Café de Guatemala. Dieser Kaffee ist von höchster Qualität, nachhaltig und biologisch angebaut und aus direktem Handel.
Die spitzen Qualität kommt durch optimale Anbaugebiete in Guatemala zustande. Oft werden für Kaffees mehrere Bohnen aus unterschiedlichen Regionen gemischt. Für diesen Kaffee allerdings benötigt es keine Mischung, denn die Bohnen sind so charakteristisch und aromatisch. Bei Christof Feichtinger – Café de Guatemala handelt es sich um Kaffee, der durch Zusammenarbeit mit Kleinbauernkooperativen zustande kommt.
Die Bohnen werden bereits in Guatemala geröstet, was wichtige Arbeitsplätze im Ursprungsland sichert!
Die gemahlenen Kaffeebohnen kommen vakuumverpackt, die ganzen Bohnen in Einweg-Ventil-Beuteln in den Vertrieb. So ist sichergestellt, dass das herrliche Aroma des Kaffees nicht verloren geht.
Café de Guatemala wird zudem ausschließlich aus ökologisch zertifiziertem Anbau bezogen. Hier ist beispielsweise die Verwendung von Pestiziden verboten.

Ich bin nun in den Genuss dieses köstlichen Kaffees gekommen und bin absolut begeistert! Ich kann sie nur jedem Espresso- und Kaffeeliebhaber ans Herz legen. Wenn auch ihr in den Genuss dieses Kaffees kommen wollt, könnt ihr euch direkt im Onlineshop umsehen.

Christof Feichtinger Café de Guatemala Espresso
(Bild: Christof Feichtinger – Café de Guatemala)

Der biozertifizierte Single Origin Espresso schmeckt wunderbar aromatisch und ist ideal für den puren Genuss, aber auch für diverse Kaffeespezialitäten wie z.B. Latte Macchiato oder Cappuccino. Auch für die Mokkakugeln eignet sich dieser Espresso hervorragend, da er eine ganz eigene Note mit sich bringt und einfach von höchster Qualität ist!

Christof Feichtinger Kaffee Single Origin San Marcos
(Bild: Christof Feichtinger – Café de Guatemala)

Der Single Origin Kaffee San Marcos hat feine Aromen von Zitrus und Zartbitterschokolade. Anfangs dachte ich, dass das bestimmt nur ein Kenner raus schmecken kann, aber dem ist nicht so. Wenn man sich voll und ganz auf den Kaffeegenuss einlässt, kann man diese Aromen ganz gut raus schmecken!
Der Kaffee schmeckt herrlich mit etwas Milch und ein wenig Zucker und ist ideal für den Nachmittagskaffee.

Christof Feichtinger Kaffee Single Origin Quiché
(Bild: Christof Feichtinger – Café de Guatemala)

Der Single Origin Kaffee Quiché ist herrlich harmonisch, schmeckt sehr fein und ist etwas milder als der San Marcos Kaffee.
Für einen Café Latte genau richtig! Diesen Kaffee genieße ich aber auch sehr gerne pur mit etwas Zucker. Das schmeckt einfach toll!
So und nun zu den feinen Mokkakugeln, die ihr mit etwas (frisch gemahlenem) Espresso zubereiten könnt.

Mokkakugeln Espresso-Woche Espresso-Plätzchen

Mokkakugeln
für ca. 30 Stück
125 g Butter
50 g Puderzucker
einige Tropfen Vanilleextrakt
125 g Mehl
30 g Speisestärke
1 EL Kakaopulver
1 EL Espressopulver
Prise Salz
100 g Schokolade (in 30 Stücke gehackt)
weiße Kuvertüre zum Verzieren

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter, Vanilleextrakt, einer Prise Salz und Puderzucker dick-cremig aufschlagen. Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Espressopulver in einer Schüssel vermischen und portionsweise unter die Buttercreme rühren. Alles zu einem glatten Teig verkneten, Teig zur Kugel formen und in Folie eingewickelt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Ca. 30 Kugeln à 10 g formen, Kugeln etwas flach drücken, je ein Schokoldenstückchen darauf legen und wieder fest zur Kugel formen. Darauf achten, dass das Schokoladenstück gut mit Teig umschlossen ist.
Die Mokkakugeln mit etwas Abstand auf das Backblech setzen, etwas flach drücken und im Ofen (Mitte) ca. 10-12 Min. backen. Herausnehmen und vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Lasst es euch schmecken!
Eure ♥
Marie


Großen Dank an Jennifer Maier & Isabel Zahn von der Storykitchen für die Unterstützung bei meiner Espresso-Woche. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

Mahlkönig & Kaffeespezialitäten {Espresso-Woche}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute ist Tag 2 in der Espresso-Woche hier auf Schätze aus meiner Küche und ich darf euch einen wahren Schatz zeigen!
Darf ich vorstellen: die Vario Home Kaffeemühle aus dem Hause Mahlkönig!
Mahlkönig ist ein Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das weltweit Kaffeemühlen verkauft. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualität und das macht sich natürlich sofort bemerkbar. Sowohl das Design der Kaffeemühle, als auch die Bedienung der Mühle ist großartig!
Die Kaffeemühle ist elektrisch und man kann den Mahlgrad bis aufs feinste Detail einstellen.

Vario Home Mahlkönig Espresso-Woche Schätze aus meiner Küche

Die Vario Home hat die Maße 12,5 x 37 x 18 cm und wiegt ca. 4,2 Kg. Der Trichter für die Kaffeebohnen fasst ca. 200 g und die Mahlscheiben der Mühle sind aus hochwertigem Keramik. Das Design ist modern und edel in schwarz und Edelstahl gehalten. In der Mitte der Maschine befindet sich ein LC-Display, der die Mahlzeit genau anzeigt. Besonders gut gefällt mir, dass man wahlweise in einen Behälter oder direkt in den Siebträger der Espressomaschine mahlen kann. Hierfür gibt es einen separaten Einsatz, der mit zwei Bügeln an den jeweiligen Siebträger angepasst werden kann.
Mit der Mühle lassen sich die Bohnen passend für Espresso, Filter-Kaffee oder French-Press mahlen. Die Mühle ist super einfach zu bedienen und lässt sich hervorragend (dank Grindz von Mahlkönig – Reinigungsbohnen) reinigen. Die Mahlzeit kann individuell programmiert werden, so dass stets die gewünschte Menge an Kaffee oder Espresso vorhanden ist.
Natürlich hat ein so hochwertiges Produkt auch seinen Preis, aber wer auf frisch gemahlenen und aromatischen Kaffee steht, wird hier höchstens belohnt! Der frisch gemahlene Kaffe duftet herrlich und wenn ich ehrlich bin, lasse ich manchmal eine kleine Menge an Kaffee durch die Mühle, nur um daran schnuppern zu können. ;-)

Fazit: Ich bin total begeistert von der Kaffeemühle und kann sie wirklich nur jedem weiter empfehlen, der in dieser Hinsicht ein gutes Produkt haben möchte!

Vario Home Kaffeemühle Mahlkönig Espresso-Woche Schätze aus meiner Küche

Latte Macchiato Espresso-Woche

Mit der Vario Home kann man zum Beispiel die Espressobohnen für einen leckeren Latte Macchiato mahlen. Mengenmäßig nehme ich für einen Latte Macchiato immer einen doppelten Espresso (ca. 80-90 ml) und dann ca. 200 ml Milch inkl. Milchschaum.

Latte Macchiato
Die Milch erhitzen und so lange aufschäumen, bis ein fester und cremiger Milchschaum entstanden ist. Zum Milchaufschäumen entweder einen elektrischen Aufschäumer verwenden oder klassisch im kleinen Topf die Milch erhitzen und nebenbei kräftig mit dem Schneebesen schlagen.
Die aufgeschäumte Milch in ein hohes Latte Macchiato Glas gießen, dabei den festen Milchschaum zurück halten.
Den Espresso löffelweise in die Milch geben und zum Schluss den Milchschaum darauf löffeln.
Latte Macchiato mit einem Strohhalm servieren.

Und auch für diese feinen Kaffeespezialitäten mahlt die Vario Home stets die perfekte Menge an Espresso oder Kaffee:

Cappuccino Espresso-Woche

Cappuccino
30 ml frisch gebrühter Espresso
120 ml Milch (inkl. Schaum)

Den Espresso in eine große Tasse füllen, Milch aufschäumen und zügig, mittig über den Espresso gießen. Zum Schluss den Milchschaum darauf löffeln.

Café Latte Espresso-Woche

Für einen Café Latte benötigt man Espresso oder Kaffee und Milch zu gleichen Teilen. Hierbei kann nach Belieben die Milch aufgeschäumt werden um einen schönen, cremigen Café Latte zu erhalten.

Gönnt euch eine Tasse Kaffee!
Eure ♥
Marie

Gran Gaggia Prestige {Espressowoche}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute ist es endlich soweit und meine Espresso-Woche startet nach langer Planung und Organisation. Ich habe schon eine ganze Weile den Wunsch gehabt, auf meinem Blog eine Espresso-Woche zu veranstalten, denn ich liebe Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato & Co.
In dieser Woche möchte ich euch einen großen Einblick rund um das Thema Espresso und Kaffee geben.

Espresso-Woche Gran Gaggia Prestige Mahlkönig Vario Home Christof Feichtinger Espresso Kaffee

Was erwartet euch in meiner Espresso-Woche?
Für einen guten Espresso und folglich tolle Rezepte, in denen Espresso oder Kaffee enthalten ist, braucht es eine gute Grundausstattung.
Neben der heutigen Vorstellung der Siebträger-Espressomaschine “Prestige” aus dem Hause Gran Gaggia (über Philips), werde ich euch auch eine sehr hochwertige, elektrische Kaffeemühle der Firma Mahlkönig zeigen. Und dann dürfen natürlich die perfekten und aromatischen Kaffee- bzw. Espressobohnen nicht fehlen. Auch da habe ich tolle Produkte, die ich euch vorstellen möchte.
Eine kleine Übersicht gängiger Kaffee-Spezialitäten (die ich auch selbst gerne trinke) und Tipps für den perfekten Milchschaum dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und obendrein gibt’s selbstverständlich noch feine Rezepte für ein Dessert, Plätzchen mit Espresso und entweder ein pikantes Hauptgericht oder ein feiner Kuchen, in denen Espresso bzw. Kaffee enthalten ist.

Klingt das gut?
Dann freue ich mich sehr, wenn ihr diese Woche täglich bei mir rein schaut, denn jeden Tag gibt’s hierzu einen neuen Beitrag!

Und jetzt Vorhang auf für die Gran Gaggia Prestige!

Gran Gaggia Prestige Siebträger-Espresso-Maschine

Die Gran Gaggia Prestige ist eine Espressomaschine aus dem Hause Philips. Hierbei handelt es sich um eine Siebträgermaschine, die meiner Meinung nach ideal für den privaten Gebrauch ist. Mit ihr lässt sich feiner Espresso mit einer leckeren Crema (goldbrauner Schaum) zubereiten. Und einen lecker aufgeschäumten Milchschaum zaubert die Maschine noch obendrein. Was will man mehr? ;-)
Wenn man sich mit dem Thema Espresso-Siebträgermaschinen mal etwas näher auseinander gesetzt hat, stellt man ziemlich schnell fest, dass es sehr große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und Modellen gibt. Beim Kauf einer Espressomaschine ist es daher ratsam, sich vorher genau zu überlegen, was die Maschine alles können sollte, in welcher Größe man sie haben möchte und natürlich auch, wie viel Geld man hinlegen möchte. Hier spielt es meiner Meinung nach auch eine Rolle, wie oft man im Alltag einen frisch gebrühten Espresso trinken möchte.

Die Gran Gaggia Prestige ist eine Siebträger-Maschine im unteren bis mittleren Preissegment. Sie ist edelstahlfarben, 20 cm x 26,5 cm x 29,7 cm groß und wiegt ca. 4 Kg. Geeignet ist sie für Tassen mit einer max. Höhe von 75 mm. Der integrierte und verdeckte Wassertank – gefällt mir sehr gut – fasst ca. 1 Liter. Bei richtiger Bedienung erreicht der Pumpendruck einen Druck von 15 bar, was für einen guten Espresso erforderlich ist.
Ich habe sie nun bereits einige Male benutzt und ich bin überwiegend sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die sie liefert. Damit ihr euch ein genaueres Bild machen könnt, habe ich hier mal alle Pro’s und Contra’s aufgelistet:

Pro Gran Gaggia Prestige:
– leckerer Espresso (abhängig von den verwendeten Espressobohnen)
– feine Crema
– der Espresso ist schön heiß (ich kenne Maschinen, wo das leider nicht der Fall war!)
– sehr schönes und modernes Design
– leicht zu reinigen
– fester Stand, auch beim Brühen des Espressos (trotz Vibrationen)
– Milchschaum wird schön warm erhitzt und bei richtiger Bedienung auch schön schaumig-cremig
– Heißwasser-/Milchschaumdüse (Panarello) liefert heißes Wasser für Tee
– Heißwasser-/Milchschaumdüse ist leicht zu reinigen
– Tassen können auf der Oberfläche der Maschine vorgewärmt werden
– Espresso kann wahlweise mit frisch gemahlenem Espresso oder mit Espressopads (E.S.E.-Pads) zubereitet werden
– gutes Preis-Leistungsverhältnis

Contra Gran Gaggia Prestige:
– etwas laut beim Brühen des Espresso’s oder Zubereiten des Milchschaums
– Drehknopf für die Heißwasser-/Dampfdüse etwas klapprig
– nach meinem Geschmack ein etwas zu hoher Anteil an Plastik (kommt aber dem Preis zugute)
– anfänglich etwas komplizierte Bedienungsanleitung
– Tassen verrutschen teilweise leicht beim Brühen (durch die starke Vibration)
– ist der Wassertank nicht exakt eingesetzt (eingerastet), läuft Wasser zum Boden der Maschine hinaus

Ihr seht, die Gründe für die Gran Gaggia Prestige überwiegen bei mir! Im Hinblick auf den Preis, bin ich voll und ganz zufrieden mit der Leistung dieser Maschine. Und wenn man sich mal ein wenig mit der Bedienungsanleitung befasst hat, weiß man auch genau, wie man einen leckeren Espresso und feinen Milchschaum für den Cappuccino bekommt! ;-)
Empfehlen kann ich die Gran Gaggia Prestige, wenn ihr in den Bereich Siebträger-Espressomaschinen einsteigen wollt oder wenn ihr gerne nachmittags euren Espresso oder Cappuccino trinkt, gerne eine Siebträgermaschine dafür hättet und nicht die großen Geldstücke in der Tasche habt. Sicherlich finden sich viele Unterschiede zwischen der Gran Gaggia Prestige und Siebträger-Maschinen im 1.000 €-Bereich, aber das ist ja immer so! Wer also eine tolle Siebträgermaschine für den privaten Gebrauch und den kleinen Geldbeutel sucht, ist mit dieser Maschine bestens bedient! ;-)

Eure ♥
Marie

Engelsaugen & ein vergessener Blog-Geburtstag

Wie ihr auf der Facebook-Seite vielleicht schon gelesen habt, bin ich gerade etwas im Klausuren-Stress und zwischen der ganzen Lernerei und den Vorbereitungen für Weihnachten bleiben Kochen, Backen, Fotografieren und Bloggen leider ein wenig auf der Strecke.
Aber es lichtet sich allmählich ein bisschen und ich freue mich sehr auf die kommenden Tage bis Weihnachten, denn es wartet noch eine ganze Menge an tollen Rezepten und eine Überraschungs-Woche zu einem bestimmten Thema auf euch!

Und bei all dem Trubel habe ich doch glatt vergessen zum 2-jährigen Blog-Geburtstag am gestrigen 9.Dezember einen Post zu veröffentlichen!
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei euch bedanken! Ihr habt meinen Blog zu dem gemacht, was er heute ist, denn ohne euch wäre all das gar nicht möglich gewesen. Ich bin sehr glücklich mit meinem Foodblog, freue mich täglich über eure zahlreichen Kommentare, Mails und Posts auf Facebook und möchte all das nicht mehr missen. Jetzt freue ich mich auf die kommende Zeit, auf viele neue Rezepte, Beiträge, Fotos und neue Leser.
Tausend Dank!!! ♥

Engelsaugen Plätzchen

Heute komme ich endlich dazu mit den Plätzchenrezepten anzufangen! Es wird in den folgenden Tagen immer wieder ein anderes Plätzchenrezept auf meinem Blog geben. Die Plätzchen, die ich euch hier zeige, stehen alle bei uns in großen Weihnachts-Blechdosen in der Küche. Und ich muss sagen, so eine hübsche Auswahl an Plätzchen versüßt einem so manch öde Lernphase! ;-)
Beginnen möchte ich heute mit den heißgeliebten Engelsaugen. Feine, helle Kugeln, gefüllt mit einem Klecks Johannisbeergelee – ein Traum!
Ihr könnt anstelle des Johannisbeergelees natürlich auch ein anderes Fruchtgelee verwenden. Sehr lecker schmecken sie z.B. auch mit Himbeere.
Die Engelsaugen sind ideal für alle, die schnell feine Plätzchen auf dem Tisch haben wollen, denn sie sind im Nu gebacken!

Engelsaugen
für ca. 30 Stück
150 g Mehl
100 g Butter in Flöckchen
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
100 g Johannisbeergelee
1/2 Bio-Zitrone

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben.
In einer großen Schüssel alle Zutaten (außer Johannisbeergelee) zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts verkneten.
Sobald ein krümeliger Teig entstanden ist, den Teig mit den Händen zu einer glatten Kugel formen.
Den Teig in ca. 30 Häufchen teilen, alle zu Kugeln formen und diese mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
Mit dem Finger ein Loch in die Kugeln drücken. Dabei darauf achten, dass man nicht bis ganz zum Boden der Kugeln durchdrückt.

Das Johannisbeergelee in eine Schüssel geben, mit einem Schneebesen glatt rühren und anschließend in einen kleinen Spritzbeutel füllen.
Die Mulden der Teigkugeln mit dem Gelee füllen.
Die Engelsaugen im Ofen (Mitte) in ca. 10-15 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Tipp: Falls zu viel Gelee während des Backens verdampft ist, kann man die Mulden noch einmal mit Gelee auffüllen und weitere 2 Minuten im Backofen backen. Anschließend den Ofen ausschalten und das Gelee bei geöffneter Türe trocknen lassen.

Variante: Anstelle des Gelees kann man die Kekse auch mit einer Schokoladen-Füllung befüllen.
Hierfür 150 g Zartbitterkuvertüre (gehackt) mit 3 EL Sahne, 1,5 EL Honig und 30 g Butter überm Wasserbad schmelzen, dabei gelegentlich umrühren.
Die Masse soweit abkühlen lassen, bis sie spritzfähig ist.
Die Schokoladenmasse in die Mulden füllen/spritzen und fest werden lassen.

Viel Spaß beim Plätzchen backen!

Eure ♥
Marie

Rotes Thai-Curry mit Hühnchen & Gemüse

Auf meinem Heimweg kam ich heute an einem Bio-Supermarkt vorbei. Irgendwie hatte ich so gar keine Idee für das heutige Abendessen und auch Herr S. wollte nicht so richtig was einfallen. Ich stand also im Bio-Supermarkt, wusste nicht so recht was einkaufen und das ist eigentlich ein ganz großer Fehler, denn wenn ich in diesem Supermarkt stehe und keine genaue Einkaufsliste habe, dann würde ich am liebsten alles von den tollen Produkten einpacken! Ich kaufte zwei kleine, reife Mangos und sah zu, dass ich schleunigst wieder raus kam, bevor ich den halben Laden leer gekauft hätte…

Rotes Thai-Curry mit Hühnchen & Gemüse

Kurz nach dem ich den Supermarkt verlassen hatte und auf die Tram-Bahn wartete, hatte ich plötzlich große Gelüste nach einem roten Thai-Curry!
Und die Idee für’s Abendessen stand: ein schönes Thai-Curry mit zartem und saftigen Hühnchen und viel Gemüse, dazu Basmatireis.
Ich hatte in der Vergangenheit schon das ein oder andere Thai-Curry mit Hühnchen gekocht, aber entweder war es etwas zu wässrig, zu wenig gewürzt oder das Hühnchen war zu weit durch gegart. Das für mich perfekte Thai-Curry stand heute zum aller ersten Mal auf unserem Esstisch!
Und weil es uns sooo gut geschmeckt hat und ich total begeistert davon bin, möchte ich es euch gleich heute zeigen.
Das beste daran: es ist super schnell zubereitet!

Rotes Thai-Curry mit Hühnchen & Gemüse

Rotes Thai-Curry mit Hühnchen & Gemüse
Für 4 Personen

400-500 g Hähnchenbrustfilet (ohne Haut, ohne Knochen)
1 rote Zwiebel
2 cm Ingwer, frisch
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprikaschote
1 kleine Zucchini
200 g Brokkoli, frisch
2 Möhren
2-3 EL rote Currypaste*
400 ml Kokosmilch (cremig)
1 EL Zitronensaft
Erdnussöl zum Anbraten (Alternativ Pflanzenöl)
als Beilage: Basmatireis, gekocht und Limettenspalten

Hähnchenbrustfilet von Sehnen und Häuten befreien und die Brustfilets in 2-3 cm breite Streifen oder Scheiben schneiden.
Zwiebel abziehen und in Streifen schneiden, Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken.
Paprikaschote waschen, Kerne und weiße Innenwände entfernen und die Schote in feine Streifen schneiden.
Möhren schälen, waschen und leicht schräg in feine Scheiben schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen, in ein Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Zucchini der Länge nach halbieren und in feine Scheiben schneiden.

Brokkoli und Karotten in reichlich Salzwasser ca. 4-6 Minuten blanchieren, abgießen und sofort in eiskaltes Wasser geben. So behält das Gemüse seine schöne, leuchtend grüne bzw. orange Farbe. Gemüse ca. 2 Minuten im kalten Wasser ziehen lassen, dann abgießen.

In einer großen Wokpfanne ca. 1,5 EL Erdnussöl erhitzen und das Hühnchenfleisch darin portionsweise, ca. 1 Minute von jeder Seite scharf anbraten.
Hühnchen aus dem Wok nehmen, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.
Falls kein oder nur noch wenig Öl im Wok sein sollte, noch mal etwas Erdnussöl dazugeben, Paprikastreifen und Zwiebeln darin bei mittelstarker Hitze ca. 2 Minuten andünsten. Zucchinischeiben, Ingwer und Knoblauch dazugeben und alles unter gelegentlichem Rühren ca. 4 Minuten andünsten.
Die rote Curry-Paste einrühren, das Hühnchenfleisch dazugeben und alles gut durchmischen.

Von der Kokosmilch die cremige Schicht mit einem Löffel abnehmen und in einem kleinen Schälchen aufbewahren. Die flüssige Kokosmilch in den Wok gießen und unter das Curry rühren und alles einmal aufkochen lassen. Zum Schluss Brokkoli, Möhren und die Kokoscreme dazugeben, umrühren und das fertige Thai-Curry mit Salz und Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Das rote Thai-Curry mit Basmatireis und einigen Limettenspalten servieren. Nach Belieben kann etwas Limettensaft über das Curry geträufelt werden.

* Vorsicht bei der roten Curry-Paste: es gibt sie im Supermarkt oder Asia-Laden zu kaufen und sie kann je nach Hersteller eher mild bis hin zu sehr scharf sein.
Tipp: Wer das Thai-Curry gerne richtig scharf isst, gibt noch eine frische Chilischote (gehackt) dazu. Nach Belieben kann man auch noch etwas frisch gehackten Koriander in das Curry geben.

Eure ♥
Marie