Lachsnudeln mit Zitronen-Mascarpone-Sauce

Ich und meine Lachsnudeln… Ja, wie jetzt mittlerweile so ziemlich alle wissen dürften: Ich stehe total auf Lachs! Und deshalb gibt’s gefühlt auch alle paar Tage ein neues Rezept für Lachsnudeln – immer in einer anderen Variante.

Nun gut, ganz so schlimm ist’s dann nicht, aber eine kleine Sammlung ist doch in den knapp 2 Jahren Blog-Dasein entstanden:
* Lachsnudeln: schnell, einfach, fantastisch
* Tagliatelle mit Lachsfilet & Kräuter-Zitronensauce
* Spinat-Ricotta-Nudeln mit Lachs
* Tagliatelle mit Lachs & Gin
* Zucchini-Lachs-Spaghetti
* Garnelen-Lachs-Spaghettoni
* Pasta Salmone del Sole

Ui, ist doch schon ein bisschen was zusammen gekommen. Ich kann euch aber versichern, dass diese Sammlung stets erweitert wird! ;-)
Heute also mit Rezept Nr.8 in der Reihe “Lachs-Nudeln” – ideal für den Samstag-Abend!

Auf der Karte steht heute eine herrliche Pasta mit einer cremigen Zitronen-Mascarpone-Sauce.
Ein wirklich leckeres Gericht, das super schnell zubereitet ist und garantiert bei vielen Anklang finden wird.
Wer es etwas abwandeln möchte, kann die Sauce ja mal mit Limettensaft probieren, denn auch das schmeckt wirklich gut.

Lachsnudeln mit Zitronen-Mascarpone-Sauce

Lachsnudeln mit Zitronen-Mascarpone-Sauce
für 2 Portionen

200-250 g Pasta (Fusilli oder Spaghetti)
150 g Räucherlachs
etwas Olivenöl
1/2 Zitrone
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
75 ml Gemüsebrühe
50 ml Grappa
125 g Mascarpone
Salz
Pfeffer

Die Pasta nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser “al dente” garen. Sobald sie fertig sind, in einem Durchschlag abtropfen lassen, jedoch nicht kalt abschrecken. Die Pasta sollte wirklich noch etwas bissfest sein, denn sie wird direkt in der Pfanne mit der fertigen Sauce vermischt und gart dadurch noch etwas nach.

Für die Sauce den Räucherlachs in feine Streifen schneiden, Schalotte und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Zitronenhälfte auspressen.
In einer kleinen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Mit Brühe und Grappa ablöschen und ca. 5 Minuten auf mittlerer Stufe leicht einkochen lassen. Dann Mascarpone einrühren, Zitronensaft und Räucherlachs zufügen und alles gut umrühren. Sollte die Sauce nun zu dick-cremig sein, kann noch etwas Nudelwasser aus dem Pastatopf hinzu gegeben werden. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und die gekochten Nudeln darin schwenken.
Fertige Pasta sofort servieren.

Tipp: Statt Räucherlachs könnt ihr natürlich auch frisches Lachsfilet, geräucherte Lachsforelle oder Saiblingsfilet verwenden. Ebenso schmecken Riesengarnelen oder Flusskrebse zu dieser Sauce. Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt.
Ich freue mich, wenn ihr mir eure Lieblings-Variante verratet!

Eure ♥
Marie

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet

Gerade haben die kleinen, feinen Pfifferling-Pilze Saison und da ist natürlich klar, dass es auch hier ein passendes, leckeres Gericht gibt. Ich persönlich liebe Pfifferlinge. Ich mag diese pfeffrig-würzigen Pilze sehr gerne. Beispielsweise im Salat, auf dem Flammkuchen, im Risotto oder ganz einfach als gutes Pasta-Gericht. In einer feinen Sauce, mit Rinderfilet-Würfeln ergänzt kommt hier ein wirklich edles Gericht auf den Tisch! Ideal also für das gute Sonntagsessen, oder?

Beim Kauf der kleinen Pilze solltet ihr darauf achten, dass die Pfifferlinge trocken gelagert wurden und weißes, festes Fleisch haben. Exemplare mit trockenen oder braunen Stellen sollten liegen gelassen werden. Am besten kauft man sie in Spankörben oder Papiertüten. Im Supermarkt werden sie oft in Plastikschalen mit Folie abgepackt verkauft. Hiervon rate ich ab, denn darin ziehen die Pilze schnell Wasser und fangen an zu schimmeln, ohne dass man es ihnen ansieht.
Reherl, wie man hier in Bayern dazu sagt, bekommt ihr von Juni bis Ende November.

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet

Und dann noch ein paar Worte zum Säubern der Pilze. Pilze putzt man grundsätzlich eigentlich nicht in Wasser! Generell genügt es, Pilze mit einer kleinen Pilzbürste oder einem Küchenpapier abzubürsten oder abzureiben. Die Stielenden mit einem Messer wegschneiden und schon sind die Pilze fertig vorbereitet. Bei Pfifferlingen ist es jedoch so, dass sie oft sehr sandig sind. Hier darf man eine Ausnahme machen – so erspart man sich das sehr aufwändige Putzen mit der Bürste. Die Pilze mit einer Bürste vom gröbsten Schmutz entfernen und dann ganz kurz (!) in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Mit den Händen kurz vorsichtig umrühren, dann die Pilze in einem Durchschlag abtropfen lassen und gut mit einem Küchentuch trocken tupfen.

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet
für 2 Portionen

200-250 g Papardelle
200 g Pfifferlinge (Reherl)
1 kleine Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Scheiben luftgetrockneter Schinken (dünn aufgeschnitten)
1,5 EL Olivenöl
150 ml Gemüsebrühe
100 g Crème Fraîche
180 g Rinderfilet
Salz
Pfeffer
etwas frisch gehackte Petersilie

Die Pfifferlinge wie oben beschrieben putzen.
Papardelle nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser “al dente” garen. Sobald sie fertig sind, etwas Nudelwasser abschöpfen und beiseite stellen und die Nudeln in einem Durchschlag abtropfen lassen, jedoch nicht kalt abschrecken. Die Pasta sollte wirklich noch etwas bissfest sein, denn sie wird direkt in der Pfanne mit der fertigen Sauce vermischt und gart dadurch noch etwas nach.

Schalotte und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Schinken in feine Streifen schneiden, Rinderfilet in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
1/2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Pfifferlinge und Schinken dazugeben und ca. 1 Minute mitdünsten. Das Pilzgemisch aus der Pfanne nehmen und in eine kleine Schüssel füllen.
Restliches Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Rinderfiletstücke darin ca. 1-2 Minuten rundum anbraten, ebenfalls herausnehmen.
Das Pilzgemisch wieder in die Pfanne geben, die Gemüsebrühe dazugießen und etwas einkochen lassen. Crème Fraîche hinzufügen, umrühren und zuletzt das Rinderfilet unterheben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterheben.

Die gekochten Papardelle sofort unter die Sauce mischen und alles gut umrühren. Sollte das Ragoût zu dick-cremig sein, kann noch etwas Nudelwasser untergerührt werden.

Tipp: Das Ragoût kann natürlich auch mit Champignons und z.B. Puten- oder Kalbsfilet zubereitet werden.

Einen guten Appetit!
Eure ♥
Marie

Carpaccio mit Rucola & Parmesan

Mitte September habe ich bei unserem neuen Lieblingsitaliener in Pasing – dem La Ruota eine herrlich leckere Vorspeise gegessen: Rinder-Carpaccio mit Rucola & Parmesan. Bei Carpaccio bin ich immer sehr vorsichtig, denn das muss wirklich von bester Qualität sein und mit richtig frischen Produkten zubereitet werden. Im La Ruota habe ich mich also ans Carpaccio gewagt und wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil, es war wirklich superlecker, das Rindfleisch hauchzart runter geschnitten, mit feinem Rucola und leckerem Parmesan verfeinert. Ganz wichtig für mich – keine Ciprianisauce! Ich mag diese klassische Carpaccio-Sauce mit Mayonnaise nicht so gern. Viel lieber esse ich es mit einer Vinaigrette aus gutem Olivenöl und Zitronensaft. Das reicht vollkommen und durch die eher dezente Vinaigrette kommt der Geschmack des Rindfleischs so richtig schön zur Geltung.

Rinder Carpaccio Rucola Zitrone Parmesan

Aber: Carpaccio ist schon recht teuer, wenn man es bei einem guten Italiener bestellt. Und immer zum Italiener gehen, wenn ich Gelüste auf Carpaccio habe, geht ja auch nicht! ;-) Also hat Herr S. letzte Woche beschlossen, wir bereiten das Rinder-Carpaccio frisch zu Hause zu. Ein wenig skeptisch war ich zunächst, wurde dann aber eines besseren belehrt, denn es ging super easy und hat grandios geschmeckt!
Bei unserem Metzger haben wir nach geeignetem Rindfleisch gefragt und wurden erst mal aufgeklärt. Ich hätte nämlich glatt das teure Rinderfilet gewählt, denn das steht in jedem Rezept und so kannte ich es bislang auch. Beim Metzger wurde mir dann zu einer preisgünstigeren, fein marmorierten Rinder-Nuss geraten und zu meinem Glück wurde das Fleisch auch gleich noch hauchdünn aufgeschnitten und etwas plattiert. Preislich lag ich dann für 250 g bei ca. 4 €, wobei ich beim Rinderfilet locker ca. 12-13 € gezahlt hätte für selbige Menge.
Das Carpaccio hat uns mit der Rinder-Nuss sehr gut geschmeckt und ich werde es wahrscheinlich überwiegend damit zubereiten in Zukunft. Allerdings möchte ich trotzdem mal noch die teurere Variante ausprobieren, einfach um einen direkten Vergleich zu haben.

Rinder-Carpaccio mit Rucola & Parmesan
Für 2 Personen
180 g Rindfleisch aus der Nuss (oder Rinderfilet)*
2 El Olivenöl
1/2 Zitrone
25 g Rucola
Parmesan

*beim Kauf des Fleisches darauf achten, dass es überall etwa gleich groß ist, damit einheitliche Scheiben beim Aufschneiden entstehen.

Das Rindfleisch wahlweise beim Metzger hauchdünn aufschneiden und plattieren lassen oder selbst vorbereiten.
Wer selbst aufschneidet und plattiert, geht folgendermaßen vor:
Das Rindfleisch von Sehnen und Häuten befreien und fest in Frischhaltefolie eingewickelt für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach legen. So lässt es sich anschließend besser aufschneiden.
Das Rindfleisch mit einer Hand fest fixieren. Dann mit einem großen, scharfen Messer hauchdünne Scheiben vom Fleisch schneiden. Je nach Dicke der Scheiben, kann das Fleisch noch zwischen zwei leicht geölte Frischhaltefolien gelegt und mit einem Plattiereisen (oder einer schweren Pfanne) plattiert werden.

Eine große Servierplatte mit etwas Olivenöl bestreichen und die Fleisch-Scheiben schön darauf anrichten.
Den Rucola waschen, gut trocken schütteln bzw. tupfen und die Zitrone auspressen. Das Olivenöl mit dem Zitronensaft verrühren und etwas von der Zitronen-Vinaigrette mit dem Rucola vermischen. Den marinierten Rucola mittig auf das Fleisch setzen.
Das Carpaccio mit etwas Zitronen-Vinaigrette beträufeln und frischen Parmesan darüberhobeln.
Fertig angerichtetes Carpaccio sofort servieren und genießen – am besten mit einem ofenfrischen Ciabatta-Brot und einem guten Glas Rotwein.

Tipp: Pinienkerne in einer kleinen Pfanne (ohne Fett) goldgelb rösten und über das Carpaccio streuen.

Probiert das Carpaccio unbedingt aus – es lohnt sich!

Eure ♥
Marie

Apfeltraum im Glas

Auf der Suche nach einem schnellen und leckeren Dessert bin ich wieder mal bei Fräulein Klein gelandet. In ihrem wunderbaren neuen Buch Fräulein Klein lädt ein zeigt sie ein herrliches Rezept für ein Apfeltiramisu im Glas. Die Gläser fand ich persönlich sooo hübsch, dass ich sie mir auch gleich bestellt habe. Konnte es kaum abwarten, bis sie dann in der vergangenen Woche bei mir eingetrudelt sind. Noch weniger allerdings konnte ich es abwarten, das feine Apfeltiramisu auszuprobieren! Und so habe ich Herrn S. schnell noch die paar Zutaten für das Dessert auf den Einkaufszettel gepackt…

Apfeltraum im Glas Apfeltiramisu

Das Apfeltiramisu ist superschnell – auch in größeren Mengen – zubereitet und es passt einfach perfekt zum beginnenden Herbst. Das mit Vanille verfeinerte Apfelkompott harmoniert hervorragend mit der süßen Sahne-Mascarpone-Creme und den in Espresso getränkten Löffelbiskuits. Ich sag euch, dieses Dessert habt ihr im Nu ausgelöffelt, ich konnte gar nicht genug davon bekommen! Und auch Herr S. war sehr begeistert davon: ein wahrer Apfeltraum! Und weil das Dessert in Gläser geschichtet wird, könnt ihr es auch genial bereits am Tag vorbereiten und dann ganz entspannt und ohne Stress am Abend euren Gästen servieren.

Mein Tipp: Das Tiramisu schmeckt auch sehr lecker, wenn ihr statt den Äpfeln schöne, reife Birnen verwendet oder eine Mischung aus Äpfeln und Birnen für das Kompott wählt. Geeignet wäre hier die klassische Williams-Birne.

Apfeltraum im Glas
für 4 Portionen

400 g Äpfel (z.B. Boskop)
1 kleine Zimtstange
1 Vanilleschote
2 EL brauner Zucker
6 El Apfelsaft

100 ml Espresso, frisch gebrüht
100 g Sahne
3 EL Zucker
250 g Mascarpone
100 g Löffelbiskuits

Für das Apfelkompott:
Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. In einem kleinen Topf, die Apfelstücke mit dem Vanille-Mark, der Vanilleschote, dem Apfelsaft, der Zimtstange und dem Zucker aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln lassen.
Die Vanilleschote und Zimtstange entfernen und das Apfelkompott abkühlen lassen.

Den Espresso in eine flache Schale geben. Die Sahne mit 1 EL Zucker steif schlagen und die Mascarpone mit dem restlichen Zucker cremig aufschlagen. Die geschlagene Sahne unterheben. Die Löffelbiskuits halbieren und jeweils kurz in den heißen Kaffee tunken.

Nun wird das Tiramisu in Gläser geschichtet:
Zunächst eine Schicht Löffelbiskuits, dann Sahne-Mascarpone-Creme und dann etwas Apfelkompott. Der Reihe nach so weiter einfüllen, bis das Glas fast voll ist. Zum Schluss etwas Creme aufspritzen und mit einer Prise Zimt bestreuen.

Genießt das Apfeltiramisu!
Eure ♥
Marie

PS: Vielen Dank, liebe Yvonne für das tolle Rezept! 

Pasta con Zucca & Icetea {Vapiano}

Seit Anfang Juli gibt es in den Vapiano-Restaurants vier farbenfrohe Iceteas an der Getränkebar. Als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich die gleich ausprobieren muss – denn ich liebe Icetea! ;-)

Vapiano Icetea

Vapiano bietet vier Sorten zur Erfrischung an:
* Green Tea Lemon Prickly Pear
* Red Tea Pomegranate
* White Tea Elderflower Mint
* Black Tea Peach Vanilla

Alle vier Sorten habe ich in unserem Vapiano-Pasing ausprobiert und für mich einen klaren Favoriten gefunden: Black Tea Peach Vanilla! Ein unglaublich feiner Icetea, mit feinen Vanille- und Pfirsicharomen. Er schmeckt sehr blumig-süß und passt super zu was Süßem von der Dessertbar.
Ebenfalls sehr gut hat mir die Sorte Red Tea Pomegranate geschmeckt. Wer Früchtetee und den Geschmack von Granatapfel mag, ist hiermit bestens bedient. Der rote Icetea besteht aus Hibiskusblütentee in Kombination mit Rooibostee. Er schmeckt sehr fruchtig und ist nicht ganz so süß, wie z.B. der Black Tea Peach Vanilla. Schmeckt super zu den frischen Vapiano-Pizzen!

Vapiano Icetea

Dann gibt’s da noch den Green Tea Lemon Prickly Pear. Ein Grüntee mit Zitronen- und Kaktusfeigensaft verfeinert. Ist bei mir auf Platz 3 gelandet, was aber daran liegt, dass ich nicht ganz so der Grüntee-Fan bin. Dieser Icetea ist aber sehr erfrischend und ebenfalls nicht ganz so süß. Er schmeckt super zur Pasta Pollo Picante.
Der White Tea Elderflower Mint ist ein klassischer Sommer-Icetea. Der Geschmack von Holunderblüten und Minze ist sehr erfrischend, aber auch sehr süß. Mir persönlich schmeckt Holunderblüte nur ganz dezent z.B. im Mineralwasser – da ist es dann nicht ganz so süß. White Tea Elderflower Mint passt aber sehr gut zu den leckeren Vapiano-Salaten und Antipasti-Gerichten.

Vapiano Icetea

In jedem Fall lohnt es sich, die Vapiano-Iceteas zu probieren, denn sie schmecken um Welten besser, als die herkömmlichen Zitronen- und Pfirsich-Eistees, die man so kennt! Und zur Pasta, zum Salat oder zur Pizza ist es eine herrlich frische Ergänzung, ganz egal welche Sorte ihr euch ausguckt.
Ich selbst gehe sehr gerne ins Vapiano und freue mich sehr über die neuen Iceteas, die das Angebot positiv ergänzt haben.

Nun möchte ich euch noch ein super-leckeres Pasta-Gericht aus dem Vapiano vorstellen. Ein Special, das es im Herbst 2012 in den Restaurants gab: Pasta con Zucca. Eine feine Pasta mit einer cremigen Kürbis-Haselnuss-Sauce, verfeinert mit Weißwein und weißen Zwiebeln.
Ich habe dieses Pasta-Gericht zu Hause nachgekocht und möchte sie euch heute zeigen. Perfekt, jetzt für den Herbst, wo ihr an jeder Ecke den leckeren Hokkaido-Kürbis bekommen könnt. ;-)

Pasta con Zucca Vapiano Kürbis-Haselnuss-Pasta

Pasta con Zucca
Für 2 Personen

360 g frische Pasta (z.B. die Fusilli*) oder ca. 250 g getrocknete Pasta
360 g Hokkaido-Kürbis
2 EL Olivenöl
1 kleine weiße Zwiebel
2 kleine Knoblauchzehen
100 ml Weißwein, trocken
etwas Gemüsebrühe
1-2 TL Haselnusssirup
etwas Parmesan oder Ricotta salata (fester Ricotta zum Reiben)
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Hokkaido-Kürbis waschen, von Kernen und Fasern entfernen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel in eine kleine Auflaufform oder Fettpfanne geben, mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit ca. 1 EL Olivenöl beträufeln. Kürbis im Ofen (Mitte) ca. 20 Minuten garen, bis er weich und ist und etwas Farbe angenommen hat.
Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und sehr fein würfeln. In einer kleinen Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig andünsten. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
Die Kürbiswürfel aus dem Ofen nehmen und in einem hohen Gefäß fein pürieren. Das Kürbispüree in die Pfanne geben und gerade soviel Gemüsebrühe dazugeben, dass das Püree eine schöne Saucenkonsistenz erhält. Dann den Haselnusssirup zufügen und unterrühren und die Sauce mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Sauce nun etwas zu dickcremig ist, kann man noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Die fertige Kürbissauce mit der abgekochten Pasta eurer Wahl vermischen und mit etwas Parmesankäse oder Ricotta Salata bestreut servieren.
Wenn ihr mögt, könnt ihr zusammen mit den Zwiebeln auch noch einige Schinkenspeckwürfel andünsten, die sind in der Original Pasta con Zucca auch enthalten.

*frische Pasta könnt ihr im Vapiano für ca. 90 Cent/Tüte direkt an der Pasta-Theke kaufen. Zu Hause müsst ihr sie dann nur noch für ca. 90 Sekunden ins kochende Salzwasser geben, abgießen und mit der Sauce vermischen.

Lasst es euch schmecken und genießt die Vapiano-Iceteas!

Eure ♥
Marie

Züricher Geschnetzeltes

Als es vor ca. 3 Wochen so grausig kalt und regnerisch war, hatte ich große Lust nach einem Gericht, dass von innen aufwärmt. Eine Kürbissuppe wollte ich da noch nicht machen, denn irgendwie dachte ich, dann hätte mich der Herbst ja schon erreicht und irgendwie wollte ich das im Monat August noch nicht so richtig zulassen. Dann wanderten meine Gedanken zu einem Gericht, das es zu Hause, bei meiner Familie oft Sonntags gab: Züricher Geschnetzeltes. Zudem war dieses Gericht über Jahre hinweg unser klassisches Heilig-Abend-Essen. Das Geschnetzelte mit einem Hauch Curry, serviert mit Basmati-Wildreis und Blätterteig-Pasteten. Ich könnte euch heute noch im Detail beschreiben, wie es duftete, als meine Mutter das Geschnetzelte im Topf zubereitete, die Blätterteig-Pastetchen in den Ofen schob und der Reis auf dem Herd vor sich hin blubberte! Ganz aufgeregt waren wir dann immer, denn mein Bruder und ich konnten es dann kaum abwarten, bis das Essen auf den Tisch kam. Zum einen, weil es so unglaublich lecker schmeckte und zum anderen, weil es direkt nach dem Essen dann die heiß ersehnten Geschenke gab! Nun ja… Weihnachten ist ja noch ein wenig hin, aber das Geschnetzelte schmeckt ja auch ohne Weihnachten fantastisch, oder? ;-)

Züricher Geschnetzeltes mit Kalbsfleisch

Heute koche ich das Geschnetzelte mit viel Freude selbst. Mein Rezept habe ich dabei immer wieder an die Vorlieben von Herrn S. und mir angepasst, bis das für uns perfekte Geschnetzelte dabei heraus kam. Bei mir wandern eine Menge an Zutaten in den Topf, denn ich liebe es, wie aus den unterschiedlichsten Aromen ein feines Gesamtergebnis wird. Beispielsweise darf bei mir ein kleiner Löffel Dijonsenf nicht im Geschnetzelten fehlen.
Was ich von meiner Mutter allerdings beibehalten habe, ist die Art und Weise es zu servieren. Ich stehe nach wie vor total auf die nicht ganz klassische Variante mit Basmatireis (gerne auch in Kombination mit Wildreis) und Blätterteigpastetchen. Die klassischen Kartoffelrösti zum Geschnetzelten finden bei mir eher weniger Anklang. ;-)

Wenn’s ums Fleisch geht, dann wäre die beste Wahl natürlich feines, zartes Kalbsfilet – aber das hat natürlich seinen Preis! Etwas günstiger wäre Kalbsschnitzel aus der Nuss. Und wer nicht so auf Kalb steht, oder am Preis sparen möchte, bereitet das Geschnetzelte einfach mit Putenfilet oder Putenschnitzel zu, das schmeckt auch sehr lecker! Von Schweinefleisch (außer Filet) rate ich persönlich eher ab, denn das wird leicht etwas zu trocken.

Wie wäre es also mit einem leckeren Geschnetzelten am morgigen Sonntag?

Für 4 Portionen
650 Kalbsfilet oder Kalbsschnitzel aus der Nuss
250 g braune, kleine Champignons
1 Zwiebel
1 kleine Schalotte
2 Knoblauchzehen
je 1 kleiner Zweig Majoran und Thymian
1 EL Butterschmalz
1 EL Butter
1 TL Dijonsenf (alternativ mittelscharfer Senf)
150 ml Weißwein, trocken
350 ml Kalbsfond oder Bratenfond
2 TL Speisestärke
250 g Sahne
1/4 TL Currypulver, mild
Salz
Pfeffer
etwas frisch gehackte Petersilie zum Bestreuen

Das Kalbfleisch in ca. 2 cm breite Streifen oder Scheiben (beim Filet) schneiden.
Die Champignons putzen (ohne Wasser!) und je nach Größe halbieren. Zwiebel, Schalotte und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln.
Majoran- und Thymianzweig abbrausen, trocken schütteln und einige Blättchen abzupfen und fein hacken.

Das Butterschmalz in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen und die Fleischstücke darin portionsweise anbraten. Das Fleisch anschließend herausnehmen.
Nun die Butter in der Pfanne erhitzen und die Schalotten-, Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin ca. 3 Minuten andünsten. Dann die Champignons dazugeben und ca. 3 Minuten mitdünsten. Den Senf einrühren, das Gemüse mit Weißwein und Kalbsfond ablöschen und ca. 1 Minute einkochen lassen. Die Majoran- und Thymianblättchen dazugeben. Die Speisestärke mit ca. 2 EL von der Sahne verrühren, in die Pfanne geben und einrühren. Die Sauce in ca. 1 Minute leicht einkochen lassen, dabei immer wieder umrühren. Dann die restliche Sahne einrühren und die Sauce ca. 2 Minuten köcheln lassen. Das Currypulver unterrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Nun das Fleisch in die Sauce geben und ca. 2 Minuten ziehen lassen. Das Geschnetzelte sofort mit etwas Petersilie bestreut servieren.
Dazu schmecken Basmati-Wildreis und Blätterteigpastetchen*.

* die Blätterteigpastetchen, auch Königinpasteten genannt gibt’s im Supermarkt.

Lasst es euch schmecken!

Eure ♥
Marie

Schwäbische Maultaschen

Wie einige von euch ja sicherlich wissen, bin ich nicht in München, sondern im schönen Schwabenländle aufgewachsen. Genauer gesagt direkt in Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart. Erst durch Herrn S. hat es mich dann nach meinem Abitur nach München gezogen.
Das Schwabenländle werden viele von euch kulinarisch gesehen mit Spätzle & Soß, Flädlesuppe, Schwäbischem Kartoffelsalat und natürlich auch den Maultaschen verbinden. Letzteres sind sozusagen die schwäbischen Ravioli, denn bei Maultaschen handelt es sich ja ebenfalls um gefüllten Nudelteig.

Original Schwäbische Maultaschen hausgemacht selbstgemachte Maultaschen

Maultaschen gibt’s in unzähligen Varianten! Im Supermarkt findet man sie im Kühlregal. Neben den “Original”-Maultaschen mit einer Füllung aus Fleisch und Spinat gibt es auch welche, die pur mit Spinat gefüllt sind, oder mit verschiedenem Gemüse oder purem Rindfleisch. Wenn ich mir dann allerdings die Zutaten der hierzulande wohl berühmtesten Maultaschen-Marke ansehe, dann denke ich mir jedes Mal, dass man das auch sehr einfach selbst zubereiten kann! Denn in den Original-Maultaschen dieser Marke stecken etwas Schweinefleisch, Weißbrot, Zwiebeln, Speck, Vollei, Spinat, etwas Salz und Petersilie. Und wenn ich ehrlich bin, sind das alles Zutaten, die total günstig zu bekommen sind und ich möchte eigentlich gar nicht wissen, was in diese Maultaschen noch so reingepanscht wird! ;-)

Also habe ich mich an die Zubereitung von Maultaschen gemacht und war total begeistert, wie schnell das ging und wie traumhaft lecker sie geschmeckt haben! Bislang dachte ich immer, dass das sicherlich Stunden dauern würde, bis sie hübsch aussehen und fertig sind. Aber da habe ich mich geirrt, denn mit dieser Variante, gelingen sie zuverlässig und schnell.
Bei meinen Maultaschen wird der Nudelteig gefüllt, aufgerollt, in große Rauten geschnitten und die Maultaschen werden in siedendem Salzwasser gar gezogen. Wenn’s super schnell gehen soll, könnt ihr einen fertigen Nudelteig (z.B. vom Bäcker eures Vertrauens oder aus dem Kühlregal im Supermarkt) hernehmen. Andernfalls bereitet ihr einen frischen Nudelteig zu, der dann mehrere Male durch die Walzen der Nudelmaschine gedreht werden muss, damit er ganz dünn ist.

Für den Nudelteig könnt ihr dieses Rezept verwenden.
Und nun zur Füllung für die Maultaschen.

Original Schwäbische Maultaschen in der Herstellung

Für ca. 16-20 Maultaschen
1 Brötchen vom Vortag
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
1 kleines Bund Petersilie
1 Ei
1 Eigelb
300 g frischer Blattspinat (oder 250 g TK-Spinat siehe Variante)
250 g feines Kalbsbrät (beim Metzger nachfragen)
150 g gemischtes Hackfleisch
Pfeffer
Salz
Muskatnuss
1 Eigelb zum Bestreichen

Zunächst wird die Füllung vorbereitet:
Hierfür die Zwiebeln und die Knoblauchzehe abziehen und beides sehr fein würfeln.
Den Blattspinat putzen und waschen. Das Brötchen in kaltem Wasser einweichen.
In einem Topf die Butter erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten, dann den Blattspinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Im Anschluss den Spinat ausdrücken und fein hacken. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln und die Petersilienblättchen fein hacken. Etwas von der gehackten Petersilie zum Servieren beiseite stellen. Das Brötchen aus dem Wasser nehmen und gut ausdrücken.

Nun werden die einzelnen Zutaten zu einer Masse vermengt:
Zunächst den Spinat mit den Zwiebelwürfeln in die Schüssel geben. Dann Kalbsbrät, Hackfleisch, Ei, Eigelb, zerzupftes Brötchen und Petersilie dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Füllung mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz kräftig würzen.

Jetzt werden die Maultaschen gefüllt:
Den Nudelteig ausbreiten. Ideal sind lange Teigbahnen von ca. 25 cm Breite und 70 cm Länge , ggf. muss der Nudelteig auf diese Größe zugeschnitten werden. Aus einer Teigbahn entstehen so ca. 8-10 Maultaschen.
Die Füllung als breiten Strang, längs auf die Mitte der Teigbahn geben und anschließend mit einer Palette oder einem Löffel glatt streichen. Dabei oben und unten an den Längsseiten jeweils ca. 3 cm Rand lassen. Die Ränder dünn mit Eigelb bestreichen.
Jetzt wird die Teigbahn von der Längsseite her aufgerollt bzw. eingeschlagen. Die Teigbahn einmal bis knapp zur Mitte, dann erneut bis etwas über den oberen Rand hinaus einschlagen. Die Maultaschen sollten eine Breite von ca. 10 cm haben.
Nun die eingeschlagene Teigbahn in Stücke – also in Maultaschen – schneiden. Dazu ein scharfes Messer, jeweils in ca. 10 cm Abständen leicht schräg ansetzen und schneiden.

Die Maultaschen können nun in einem großen Topf mit einer kräftigen Fleischbrühe gar gezogen werden. Dazu sollte die Brühe leicht sieden. Die Maultaschen vorsichtig in die Brühe geben und warten, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dann sind sie fertig und können direkt in der Fleischbrühe mit etwas Petersilie bestreut serviert werden.

Tipp: Der Schwabe genießt seine Maultaschen gerne mit einer Zwiebelschmelze! Dazu 1 Zwiebel abziehen und in feine Streifen oder Ringe schneiden. In einer kleinen Pfanne 1 EL Butter erhitzen und die Zwiebelstreifen/Ringe darin bei mittlerer Temperatur anschwitzen, bis sie goldgelb sind. Die fertige Zwiebelschmelze einfach über die Maultaschen geben.

Variante mit TK-Spinat:
Wer TK-Spinat verwendet, muss diesen nach Packungsanweisung in einem kleinen Topf auftauen lassen, anschließend gut ausdrücken und dann sehr fein hacken. Der Spinat wird dann direkt in die große Schüssel mit den anderen Zutaten für die Füllung gegeben und vermengt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Eure ♥
Marie