Spanische Tomatencreme

Draußen ist es kalt und der Schnee bedeckt Dächer und Bäume. In den letzten Tagen haben wir uns Gedanken über den diesjährigen Sommerurlaub gemacht und dabei habe ich mir gewünscht, dass ich mich doch einfach aus dem kalten Winter wegbeamen könnte… Nun ja, so einfach ist das leider nicht und deshalb holen wir uns eben den Sommer auf den Teller, oder? Und was könnte mehr Sommer sein, als Spanien, Meer und Tapas?
Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, welches ein Klassiker unter den spanischen Tapas ist. Ich selbst liebe diese spanischen Tapas, wie ihr ja sicherlich schon wisst, denn die vielen kleinen Gerichte lassen sich so herrlich miteinander kombinieren! Mir gefällt einfach die Art Tapas zu essen… hier mal ein Häppchen, da ein Bissen, dazwischen ein kräftiger Schluck Sangria und zum Schluss eine große Portion Churros mit Schokoladensauce!

Diese Tomatencreme wird wohl in fast allen Tapasbars und Tapasrestaurants serviert werden, denn sie schmeckt hervorragend zu ofenfrischem Brot und zu vielen Tapas, wie z.B. gebratenem Gemüse, Croquetas, Serrano Schinken, Oliven und Manchegokäse.
Die Creme ist blitzschnell zubereitet, man sollte hierbei allerdings ein wichtiges Detail nicht vergessen: Die Eiswürfel unter die Creme mixen! Nur so bekommt sie ihre typische Konsistenz und die Eiswürfel verhindern zugleich dass die Creme beim Mixen zu warm wird.
Wenn ihr die Creme nicht direkt essen möchtet, könnt ihr sie bis zum Verzehr mit Folie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Crema de Tomate

Da es bei uns für ein Fest die Tomatencreme gleich in großer Menge gab, habe ich sie in meinem neuen Küchenmaschinen-Aufsatz für den Pürierstab Multiquick 7 MQ 745 Aperitive von Braun zubereitet.
Der Küchenmaschinen-Aufsatz ist mit einem Fassungsvermögen von 1,5 l ideal für größere Mengen. Ausgestattet mit einem Schneidemesser, zwei Raspeleinsätzen (grob & fein) und einer Schneidscheibe ermöglicht dieser Aufsatz mühelos das Zerkleinern und Mixen von sämtlichen Speisen. Besonders praktisch finde ich die Einfüll-Öffnung, durch die bei laufendem Motor weitere Zutaten zugegeben werden können. Einziges – kleines – Manko ist, dass der Aufsatz auf Grund seiner Größe viel Stauraum im Küchenschrank benötigt. Aber darüber kann ich dank unserer neuen Küche hinweg sehen. ;-)

Braun Küchenmaschine
(Bild: Braun)

Spanische Tomatencreme
1 Ei
2 Scheiben Weißbrot
320 g Tomaten
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
1 EL Sherryessig oder Balsamicoessig
Salz & Pfeffer
3 Eiswürfel

Das Ei in einem kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten kochen. Anschließend abschrecken, abkühlen und pellen.
Nun das Ei fein hacken. Die Tomaten waschen, von den Stielansätzen entfernen und grob hacken.
Die Brotscheiben etwas zerzupfen und mit den Tomaten, der Hälfte vom Ei, dem Knoblauch, Olivenöl, Essig und den Gewürzen in die Küchenmaschine geben. Eiswürfel dazugeben und alles fein mixen.
Die Creme in eine Schüssel füllen und mit dem restlichen, gehackten Ei bestreuen.

Holt euch den Sommer auf den Teller!
Noch mehr passende Tapas-Rezepte gibt es hier.

Eure Marie ♥

Griechische Brotstangen mit Feta & halbgetrockneten Tomaten

Heute habe ich ein Rezept für euch, das ich schon lange zeigen wollte… aber irgendwie ist es in den Fotobergen hier auf meinem Laptop untergegangen.
Die Rede ist von knusprig, leckeren Brotstangen. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um Blätterteigstangen, die mit allerlei Leckereien gefüllt werden und dann im Ofen gebacken werden. Als griechisch bezeichne ich sie deshalb, weil typisch griechische Zutaten in die Füllung kommen, wie z.B. Feta, schwarze Oliven, halbgetrocknete Tomaten und feine Kräuter.
Wer mag kann die Stangen zudem noch mit geriebenem Käse bestreuen und überbacken. Und natürlich könnt ihr diese Stangen auch mit anderen leckeren Sachen füllen, wie z.B. Ziegenfrischkäse, Honig und Kräuter. Da sind euch keine Grenzen gesetzt! ;-)

Griechische Brotstangen

Die Brotstangen eignen sich ideal für ein Buffet, als Brotzeit für unterwegs oder in der Arbeit, oder zu einer fruchtigen Tomatencremesuppe und sie schmecken warm und kalt. Wer nicht ganz so auf Blätterteig steht, kann sie auch mit fertigem Hefe- bzw. Pizzateig aus dem Kühlregal zubereiten.
Und anstelle von Crème Fraîche könnt ihr auch Ricotta verwenden.

Griechische Brotstangen

Griechische Brotstangen
ergibt ca. 6-8 Stück (je nach Größe der Blätterteigrolle)
1 Rolle frischen Blätterteig (aus dem Kühlregal)
150 g Fetakäse, zerkrümelt
70 g halbgetrocknete Tomaten, gehackt
80 g schwarze Oliven, gehackt
60-80 g Crème Fraîche (je nachdem, wie cremig ihr die Mischung wollt)
etwas frische Thymianblättchen
1 TL Honig, flüssig
Salz
Pfeffer
1 Eigelb + 1,5 EL Milch, verquirlt (zum Bestreichen)
etwas geriebenen Käse (zum Bestreuen)

Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und in 6 gleichgroße Streifen schneiden.
Für die Füllung, Crème Fraîche, Feta, Tomaten, Oliven und Honig in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Mischung mit den Thymianblättchen, Salz und Pfeffer würzig abschmecken.
Die Teigstreifen jeweils auf einer Seite mit der Füllung bestreichen, die andere Seite darüber klappen und die Stangen vorsichtig leicht verzwirbeln. So entstehen sechs verzwirbelte Brotstangen. Diese mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Die Stangen dünn mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen und evtl. mit Käse bestreuen.
Die Brotstangen im Ofen (Mitte) in ca. 18-22 Minuten goldbraun backen.

Griechische Brotstangen

Lasst es euch schmecken!

Eure ♥
Marie

Ebi Tempura Sushi {Uramaki / Inside-Out Roll}

Wie meine Instagram-Follower ja bereits wissen, habe ich eine große Vorliebe für Sushi! In Sushi könnte ich mich wirklich reinlegen… und dabei bin ich erst vor ca. zwei Jahren auf den Geschmack gekommen. Nachdem ich es anfangs wirklich sehr (!) gewöhnungsbedürftig fand – was wohl an den Noriblättern lag – probiere ich heute immer wieder neue Sushi-Rollen aus. Zu Beginn habe ich mich ausschließlich an Gurken-, Sake- und Avocado-Maki, sowie Sake-Nigiri (mit Lachs) getraut. Am liebsten waren mir dabei die Nigiri, denn die sind ja ohne Noriblätter… Und noch besser war’s wenn es die Möglichkeit gab, das Sushi mit geräuchertem Lachs zu bekommen, denn an den rohen Fisch traute ich mich auch nicht ohne seltsames Gefühl im Magen (Kopfkino!).

Ebi Tempura Inside-Out-Roll Sushi

Heute erfreue ich mich an verschiedensten Sushi-Varianten. Sehr gerne habe ich Inside-Out-Rolls mit Mango, Lachs und Frischkäse oder Maki mit Lachstatar und Frühlingszwiebel, sowie Spicy-Tuna-Rolls mit gehacktem Thunfisch und Schnittlauch. Und ganz toll finde ich auch frittiertes Sushi!
Sushi geht bei mir fast immer und überall und ich liebe es auch, frisches Sushi selbst zu machen. Damit auch ihr feines Sushi zu Hause zubereiten könnt, habe ich heute für euch ein Grundrezept für Sushireis und ein Rezept für Ebi Tempura Sushi mit japanischer Chili-Mayonnaise.

Ebi Tmpura Inside-Out-Roll Sushi

Kurz zu den Produkten, die ich verwendet habe:
Wir haben das Glück, dass direkt um die Ecke ein großer, sehr gut sortierter Asia-Supermarkt ist. Hier bekommen wir wirklich alles für die asiatische Küche zu fairen Preisen. Besonders toll ist, dass es auch eine große Auswahl an frischen Produkten, wie z.B. Thai-Spargel, Koriander, Thai-Schalotten, frische Nudeln und anderes Obst und Gemüse gibt.
In diesem Supermarkt kaufe ich in der Regel alles, was wir für Sushi benötigen und komme dabei weitaus günstiger weg, als wenn ich es im normalen Supermarkt kaufen würde.
Für die Ebi Tempura Sushi-Rolls benötigt ihr eine japanische Mayonnaise. Die bekommt man in der Regel im Asia-Supermarkt. Genau so wie diese Chilisauce, die ihr für die Herstellung der Chili-Mayonnaise benötigt. Dann braucht ihr noch Noriblätter, Sushireis, Reisessig und ein Stück Kombu (getrocknete Meeresalge).

I love Sushi

Grundrezept Sushireis
für 16 Inside-Out-Rolls
125 g Sushireis
ein Stück Kombu (3×3 cm)
2 EL Reisessig
1/2 TL Salz
1 EL Zucker

Den Sushireis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser mehrere Male hintereinander waschen und durch ein Sieb abtropfen. Dieser Vorgang kann 4-5 Mal wiederholt werden, bis das Wasser klar bleibt. Den Reis mit Wasser bedecken und den Reis ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Reis mit 140 ml kaltem Wasser und dem Stück Kombu in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel bei starker Hitze ca. 1-2 Minuten aufkochen lassen. Dann den Herd auf niedrigste Stufe stellen und den Reis ca. 10 Minuten garen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, Deckel vom Topf nehmen und den Topf mit einem sauberen Küchentuch bedecken. Reis ca. 10-15 Min. ausdampfen lassen, dann in eine flache Schüssel geben und handwarm abkühlen lassen.

Für die Reisessig-Mischung, den Reisessig mit dem Zucker und dem Salz in einen kleinen Topf geben und solange unter Rühren erwärmen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Die Mischung etwas abkühlen lassen und vorsichtig mit einem Holzlöffel unter den handwarmen Reis rühren.
Den Sushireis mit einem Küchentuch bedeckt vollständig abkühlen lassen.

Ebi Tempura Sushi Inside Out-Roll

Ebi Tempura Inside-Out-Rolls
für 16 Stück
1 Portion Sushireis (siehe oben)
2 Noriblätter
4 Riesengarnelen
1/2 EL Maisstärke
1 Ei (M)
120 g Mehl
Wasser
1 Stück Gurke (ca. 6 cm lang)
Sesamsamen (schwarz & weiß)
1 EL japanische Mayonnaise
1/2 TL asiatische Chilisauce
Öl zum Frittieren

Außerdem:
Wasabi, Sojasauce und eingelegten Ingwer (Gari) zum Servieren
Schneidebrett, scharfes Messer, Sushi-Rollmatte, Frischhaltefolie

Für die Ebi Tempura werden die Garnelen wie folgt vorbereitet:
Garnelen unter kaltem Wasser waschen. Die Garnelenköpfe mit einem scharfen Messer abschneiden und wegwerfen.
Garnelen bis auf das letzte Schwanzsegment schälen und längs am Rücken entlang leicht aufschneiden, so dass man sie entdärmen kann.
Die Garnelen an der Bauchseite in ca. 5 mm-Abständen ganz leicht einritzen, so werden sie gerade.
Nun noch mal mit kaltem Wasser abwaschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Etwas Maisstärke auf die Garnelen sieben.

Für den Tempurateig, das Ei in eine kleine Schüssel aufschlagen und verquirlen. Etwa die Hälfte des verquirlten Ei’s (Rest kann anderweitig verwendet werden) mit 100 ml kaltem Wasser verrühren. Das Mehl in eine Schüssel geben und zügig mit dem Ei-Wasser verrühren. Am Besten wird die Masse mit Essstäbchen verrührt. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Teigklumpen im Teig vorhanden sein.

Ebi Tempura frittieren:
In einer Pfanne oder einem Topf reichlich Frittieröl erhitzen (Öl ist heiß genug, wenn beim Hineinhalten eines Holzstäbchens kleine Bläschen aufsteigen). Die Garnelen nacheinander im Teig wenden und sofort in das heiße Frittieröl geben. Garnelen goldgelb frittieren, herausheben und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
=> Es bleibt Tempurateig übrig. Nach Belieben könnt ihr z.B. Paprikastreifen, Zucchinistreifen und Auberginenstreifen darin wenden und ebenfalls im Frittieröl ausbacken.

Sushi rollen:
Gurke waschen, der Länge nach halbieren und entkernen. Die Gurke in lange Streifen schneiden.
Für die japanische Chili-Mayonnaise rührt ihr einfach die Mayonnaise mit der Chilisauce zusammen.
Von beiden Noriblättern jeweils knapp 1/3 des Blattes abschneiden.
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit der Hälfte des Sushireises bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt. Zwei Tempura-Garnelen nebeneinander und dicht nebendran die Gurkenstreifen.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben die zweite Rolle herstellen.
Zum Schluss werden alle Inside-Out-Röllchen mit der Chili-Mayonnaise beträufelt und mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer serviert.

Alternativ könnt ihr die Sushi auch mit frischem Lachsfilet, Räucherlachs, Avocado, Frischkäse und Gurke füllen. Bei mir war jeweils am Rand der Sushirollen noch ein wenig Platz, so dass ich den mit geräuchertem Lachs aufgefüllt habe. ;-)

Tipp: in diesem Video könnt ihr gut sehen, wie Inside-Out-Rolls hergestellt werden.

Viel Spaß beim Sushirollen!

Eure ♥
Marie

Brioche

Heute habe ich ein Rezept für euch, das ideal für den Sonntagsbrunch ist! Schon lange habe ich damit geliebäugelt feine Brioches zu backen. Und bislang habe ich mich immer davor gescheut, denn ich wollte nicht in aller Früh am Sonntagmorgen aufstehen und Hefeteig machen…
Ein bisschen bereue ich es jetzt – umso öfter wird es nun Brioche am Sonntag geben – denn es ist eigentlich total easy! Der Hefeteig ist echt schnell gemacht und gebacken sind die Brioches auch schnell. Lediglich das Ruhen des Teigs für ca. 45 Min + 20 Min. muss man beachten. Aber in dieser Zeit kann man ja auch noch andere Sachen für’s Frühstück vorbereiten, duschen gehen oder es sich mit einer Tasse Tee oder Kaffee und einer Zeitschrift auf dem Sofa gemütlich machen… ;-)

Brioches

Und nun zum Rezept: Aus dem süßen Hefeteig werden 12 große und 12 kleine Kugeln geformt, die auf einander gestapelt in den Mulden eines Muffinblechs gebacken werden. Bei uns gab es gefüllte Brioches. Man kann sie z.B. mit Himbeermarmelade füllen. Ich konnte mich aber nicht für eine Füllung entscheiden und habe die Brioches mit Schokoladen-Nuss-Creme, Himbeermarmelade und Marillenmarmelade gefüllt und ein paar habe ich ohne Füllung gebacken. Die Brioches schmecken nämlich auch mit etwas Butter bestrichen himmlisch.
Nach dem Backen müssen die Brioches ein paar Minuten ruhen, bevor man sie noch warm genießen kann.

Brioches

Sunday Morning In Love With Brioche

Wenn ihr Brioches zum Frühstück/Brunch möchtet, aber wenig Zeit am Morgen ist, dann könnt ihr den Hefeteig auch bereits am Vorabend zubereiten und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Dazu nimmt man dann allerdings bloß 1/2 Würfel Frischhefe, da der Teig sonst zu stark aufgeht. Am nächsten Morgen muss man den Teig nur aus dem Kühlschrank nehmen, ca. 15-20 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann die Kugeln formen und ab da wie im Rezept fortfahren.

Brioches

Für 12 Brioches
500 g Mehl
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
1 Ei (M)
200 ml Milch
1 Würfel (42 g) frische Hefe
1 Eigelb
Füllung nach Wahl: z.B. Himbeermarmelade, Marillenmarmelade, Schoko-Nuss-Creme, Orangenmarmelade
Puderzucker zum Bestäuben
Fett für das Muffinblech

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Mulden des Muffinblechs gut mit Butter einfetten.
In eine große Schüssel das Mehl, Zucker, Vanillezucker Salz, Butter und das Ei geben.
Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe hinein bröckeln und vollständig auflösen.
Hefe-Milch ebenfalls in die Schüssel geben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30-45 Minuten ruhen lassen.

Aus 2/3 des Teiges 12 Kugeln formen. Diese in die Mulden des Muffinblechs setzen und mit einem Küchentuch abdecken.
Aus dem restlichen Teig ebenfalls 12 Kugeln formen. Diese auf ein Stück Backpapier setzen und mit einem Küchentuch abdecken.
Die Teigkugeln müssen nun nochmals 20 Minuten ruhen.
Nun in die großen Kugeln im Muffinblech mit dem Finger (oder einem Kochlöffel) Löcher hineindrücken. In jedes Loch ca. 1 – 1,5 TL Marmelade (oder anderer Füllung) geben.

Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die kleinen Kugeln jeweils auf einer Seite damit bestreichen. Die kleinen Kugeln mit der bestrichenen Seite nach unten auf die großen Kugeln setzen.
Die Brioches mit der restlichen Eiermilch bestreichen und im Ofen (Mitte) ca. 15 Minuten backen.
Die Brioches herausnehmen, ca. 10 Minuten abkühlen lassen und am besten noch warm genießen.

Tipp: Wenn ihr die Brioches weniger süß mögt, könnt ihr den Vanillezucker durch normalen Zucker ersetzen.
Tipp: Die Brioches können nach diesem Rezept auch ohne Füllung zubereitet werden. Dazu schmeckt Butter oder Clotted Cream. Ein Rezept für Clotted Cream findet ihr bei Ylva von Der Klang von Zuckerwatte.

Eure ♥
Marie

Black & White Cake

Vor einem Jahr gab es in der Lecker Bakery 01/2014 einen tollen Kuchen mit dem Titel “Café-Bombón Kuchen”. Ein Kuchen, in den ich mich auf den ersten Blick verliebt habe, weil er so hübsch aussieht. Den gab es dann gleich zu meinem JGA im Februar für meine Mädels. Jetzt, ein Jahr später habe ich ihn noch einmal gebacken, etwas abgeändert und er schmeckt mir noch besser wie damals! Und weil dieser Kuchen so herrlich einfach in der Zubereitung ist aber richtig was her macht und obendrein auch noch fantastisch schmeckt, möchte ich ihn euch heute vorstellen – in meiner Variante.

Black & White Cake

Der Kuchenteig wird mit gezuckerter Kondensmilch zubereitet. Ihr kennt vielleicht die kleine Dose Milchmädchen aus dem Supermarktregal. Und genau die wird hierfür verwendet. im April 2013 habe ich hier auf dem Blog ein Rezept für Millionaire’s Shortbread gezeigt. Dafür benötigt man ebenfalls gezuckerte Kondensmilch.
Und dann sind da noch die dunkeln Doppelkekse mit Milchcremefüllung, die ins untere Drittel des Kuchens geschichtet und mit gebacken werden.
Sie werden durch das Backen schön weich und verbinden sich wunderbar mit dem Kuchenteig. Optisch ist das natürlich ein Hingucker!

Black & White Cake

Black & White Cake

Für 1 Kastenkuchen
150 g Butter
75 g Puderzucker
1 Prise Salz
3 Eier (M)
200 g gezuckerte Kondensmilch
150 g Mehl
1 TL Backpulver
5 EL Milch
3 TL lösliches Espressopulver
2-3 EL Back-Kakao
5-6 schwarz-weiße Gebäcksandwiches (z.B. “Pick Up”
100 g Sahne
100 g Zartbitterschokolade (50 % Kakao)
10 g Kokosfett

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform gut mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel Butter, Puderzucker und Salz cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander einrühren.
Kondensmilch, Mehl und Backpulver unterrühren und 1/3 des Teigs in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
Die Gebäcksandwiches nebeneinander auf den hellen Teig in die Form legen.
Milch, Espressopulver und Kakao unter den restlichen Teig in der Schüssel rühren und den dunkeln Teig in die Form füllen und glatt streichen.
Den Kuchen im Ofen (Mitte) in ca. 40-45 Minuten backen, herausnehmen ca. 50 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Dann mit einem Messer die Ränder lösen, Kuchen aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für die Glasur die Schokolade fein hacken. Die Sahne in einem Topf erwärmen (nicht aufkochen!), vom Herd nehmen und die Schokolade und das Kokosfett einrühren. So lange rühren, bis eine gleichmäßige, dunkelbraune Masse entstanden ist. Die Schokoladenglasur ca. 5 Minuten abkühlen lassen und den Kuchen mit Hilfe eines Löffels oder einer Palette mit der Glasur überziehen.

Viel Spaß beim Backen!

Eure ♥
Marie

Schlemmerbaguettes

Heute habe ich noch ein Rezept für schnelle Schlemmerbaguettes für euch. Ich finde diese kleinen Baguettes herrlich, denn sie sind so schön unkompliziert, super schnell gemacht und schmecken einfach richtig gut! Noch dazu hat man fast immer die Zutaten dafür im Kühlschrank oder man kann sie einfach nach Belieben mit dem, was der Kühlschrank gerade hergibt zubereiten.
Bei uns gab es diese Baguettes am Sonntag als spätes Frühstück. Da sie sehr gehaltvoll sind, ersetzten sie zugleich das Mittagessen.
Man kann wahlweise frische Baguettebrötchen oder Aufbackbrötchen für die Schlemmerbaguettes nehmen. Aufbackbrötchen müssen zuvor nicht erst aufgebacken werden, sondern können in “rohem” Zustand quer halbiert und mit der Schlemmermasse bestrichen werden.

Schlemmerbaguettes

Für die Schlemmermasse rührt man eine Grundmasse zusammen, die man nach Belieben verfeinern kann. Die Grundmasse besteht aus Crème Fraîche, geriebenem Käse, Knoblauch, Zwiebeln (wahlweise rot oder weiß), Salz und Pfeffer. Dann hat man die Qual der Wahl… man kann z.B. eine vegetarische Masse mit Paprikawürfeln, Kräutern, Tomatenwürfeln und Zucchiniwürfeln, sowie Feta herstellen. Oder man entscheidet sich für die Speciale-Variante (wie man sie auch von der Pizza kennt) mit Salami, Schinken und Pilzen. Probiert hier einfach aus, was euch schmeckt, bzw. nehmt das, was euer Kühlschrank gerade hergibt.
Die Schlemmerbaguettes schmecken warm und kalt und sind somit auch super geeignet für ein Partybuffet.

Schlemmerbaguettes

Schlemmerbaguettes

Ich habe mich für eine Variante mit Salami, Paprika, Schinken, roten Zwiebeln und etwas Feta entschieden.

Für 8-10 Brötchen-Hälften
4-5 Baguettebrötchen (oder Aufbackbrötchen)
150 g Crème Fraîche
100 g Emmentaler oder Leerdammer, gerieben
30 g Feta, zerkrümelt
100 g Salami, gewürfelt
100 g Kochschinken, gewürfelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1/2 rote Zwiebel, fein gehackt
1 frische Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Baguettebrötchen quer halbieren und auf das Backblech setzen.
In einer großen Schüssel alle Zutaten gut miteinander verrühren und die Masse mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Hilfe eines Löffels die Masse auf die Brötchenhälften streichen. Die Brötchen im Ofen (Mitte) in ca. 10 Minuten backen.
Schlemmerbaguettes warm oder kalt genießen.

Schlemmerbaguettes

Und hier hab ich noch ein paar Anregungen für Schlemmerbaguette-Varianten. Dabei wird immer die Grundmasse zubereitet und dann die jeweiligen Zutaten untergerührt.

Grundmasse: 150 g Crème Fraîche, 100 g geriebener Käse (Käsesorte steht in der jeweiligen Variante), 1/2 Zwiebel (gehackt), 1 Knoblauchzehe (gehackt), Salz und Pfeffer

Speciale: rote Zwiebel verwenden + 100 g Salami, 100 g Kochschinken, 100 g Champignons, Käsesorte: Emmentaler oder Leerdammer
Caprese: weiße Zwiebel verwenden + 150 g Tomate (entkernt + gewürfelt), 8 Basilikumblätter fein gehackt, 150 g Mozzarella, gewürfelt, 1 TL Basilikumpesto
Elsässer: rote Zwiebel verwenden + 150 g Speck, Käsesorte: Greyerzer oder Comté
Vegetaria: rote Zwiebel verwenden, 100 g Tomate (entkernt + gewürfelt), 1 gelbe oder rote Paprikaschote, 100 g Zucchini, gewürfelt, 50 g Fetakäse, Käsesorte: Greyerzer oder Bergkäse
Schlemmerpilze: rote Zwiebeln, 100 g Champignons, 100 g Pfifferlinge, 100 g Kräuterseitlinge, etwas frisch gehackte Petersilie, Käsesorte: Bergkäse oder Emmentaler
Nordlicht: weiße Zwiebeln, 150 g Räucherlachs, 100 g kleine Krabben etwas frisch gehackten Dill, Käsesorte: Mozzarella oder Emmentaler

Viel Spaß beim Schlemmen!

Eure ♥
Marie

Schätze aus meiner Küche – Jahresrückblick {#foodblogbilanz2014}

Ein bisschen verspätet, aber dennoch von Herzen wünsche ich euch ein gutes neues Jahr 2015! Leider habe ich das neue Jahr krank im Bett gestartet, denn seit dem 1.Weihnachtsfeiertag bin ich mit einer gemeinen Grippe geplagt. Mittlerweile bin ich fast wieder gesund, nur der blöde Husten ist noch da. Dank der Grippe habe ich es bisher auch noch nicht geschafft, meinen Jahresrückblick 2014 zu posten, weshalb das nun “nachgeholt” wird.

Unter dem Hashtag #foodblogbilanz2014 haben schon viele Blogger/innen ihren Jahresrückblick 2014 gepostet. Den Fragebogen dazu hat Sabine von Schmeckt nach mehr zusammen gestellt.
Und nun werde auch ich meine #foodblogbilanz2014 ziehen! ;-)

1. Was war 2014 dein erfolgreichster Blogartikel?
Wenn man den Blogartikel nimmt, der im Jahr 2014 am häufigsten aufgerufen wurde, dann ist das der Caesar Salad nach Jamie Oliver. Der Blogarikel, der zugleich im Jahr 2014 veröffentlicht und am häufigsten aufgerufen wurde ist der Toskanische Brotsalat mit Riesen-Crôutons, ebenfalls nach Jamie Oliver.

Hochzeitstorte Schätze aus meiner Küche

Sweet Table Hochzeit Schätze aus meiner Küche

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Ganz klar der Rückblick auf unsere Hochzeit mit dem Sweet Table. 2014 war unser Hochzeitsjahr und wir hatten dank Simone von Ofenlieblinge einen traumhaften Sweet Table, der zudem auch noch wunderschön von Ylva von Der Klang von Zuckerwatte fotografiert wurde!

Und dann gab es da noch den Blogartikel über unserer frisch renovierte Wohnung und das kleine Festessen mit einem superleckeren Coq au Vin!
Ich kann euch noch genau sagen, wie wunderbar es sich angefühlt hat, das erste Mal in unserer fast fertigen Küche zu kochen – es war traumhaft!

Der dritte Blogartikel, der mir sehr viel bedeutet hat, war der über das indische Chicken Korma. Wie einige von euch seit her wissen, bin ich in Indien geboren und dann adoptiert worden. Indisches Essen habe ich sehr lange gemieden, weil ich immer dachte, es wäre mir zu scharf und würde mir nicht schmecken! Aber Pustekuchen: ich habe mich in den letzten Jahren daran gewagt und mich sowas von verliebt in indisches Essen!

Indisches Chicken Korma

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Ganz neu habe ich den Blog Half Baked Harvest entdeckt, der mir wirklich super gut gefällt! Neben genialen Rezeptideen gibt’s einfach wunderschöne Fotos, die sofort Lust aufs Nachkochen machen. Hier kann ich deshalb auch keinen einzelnen Beitrag nennen, denn mir gefällt bei diesem Blog das Gesamtpaket!

Für mich sehr inspirierend war der Beitrag über Steph’s Küchengeräte vom Kleinen Kuriositätenladen, denn in unsere frisch renovierte Küche durfte so manch neues Gerät einziehen. Da konnte ich mich zuvor super informieren bei Steph!

Und dann ist da noch der Beitrag über das geniale Sommersalz von Kraut Kopf! Ein wirklich fantastisches Salz, das seit ich es entdeckt habe immer in unserem Kühlschrank steht. Es schmeckt himmlisch zu Fleisch, Fisch, Gemüse und Pasta – eigentlich zu allem! ;-)

4. Welches der Rezepte, die du 2014 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Leider kann ich mich hier nicht auf ein Rezept beschränken, da ich zwei Gerichte habe, die ich wirklich sehr häufig gekocht habe.
Das wäre einmal diese Bolognese-Sauce, da Spaghetti Bolognese auch bei uns sehr beliebt ist. Und dann wären da noch meine heißgeliebten Lachsnudeln, die es mal in dieser Variante mit Zitronen-Mascarpone-Sauce oder mal in einer einfachen Sahne-Zitronen-Sauce gibt. Ihr wisst ja, ich liebe Lachsnudeln!! ;-)

Lachsnudeln mit Zitronen-Mascarpone-Sauce

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2014 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Während der Klausurphase Ende November bis Mitte Dezember habe ich das erste Mal gemerkt, dass es wirklich nicht einfach ist, den Blog und die Lernerei auf die vielen Klausuren gut unter einen Hut zu bringen. Das dürfte man auch gemerkt haben, denn in dieser Zeit gab es deutlich weniger Rezepte hier auf dem Blog. Aber solche Phasen wird es wohl immer wieder im Leben geben, und dann muss man halt schauen, wie man seine Prioritäten setzt. ;-)

Koch- bzw. Backtechnisch haben mich in diesem Jahr selbstgemachte Burger Buns beschäftigt. Ich habe bereits mehrere Rezepte ausprobiert und war von vielen angetan. Jedoch habe ich noch nicht das für mich bzw. uns perfekte Rezept für Burger Buns entdeckt! Da werde ich 2015 wohl noch ein bisschen rumtüfteln müssen. Ach ja, und dann gibt’s da noch was, das ich einfach gerne mal ausprobieren würde! Ich bin mir sicher, 2015 bringt das nötige Kleingeld, damit ich mir den Pasta-Aufsatz für Röhrennudeln für meine KitchenAid kaufen kann. Und dann gibt’s endlich auch hausgemachte Rigatoni, Fusili, Maccheroni & Co im Hause Schätze aus meiner Küche!

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Meine kulinarische Neuentdeckung im Bereich Lebensmittel war Seeteufel! Bislang habe ich mich nie an Seeteufel gewagt, denn irgendwie verschaffte mir das Bild vom Seeteufel-Fisch den Eindruck, dass dieser Fisch nicht gut schmecken kann… Wir haben dann vor ein paar Wochen in einem Restaurant ein herrliches Seeteufel-Filet in Safransauce an Blattspinat bestellt, weil wir eben doch neugierig waren. Und es war wirklich traumhaft lecker!

Ein Rezept für sündhaft leckere Chicken Fingers habe ich vor ein paar Wochen entdeckt. Das werde ich sicher ganz bald hier auf dem Blog zeigen.
Küchentechnisch habe ich das Glück gehabt, dass ich die Kaffeemühle Vario Home von Mahlkönig testen durfte! Und ich habe mich sofort in sie verliebt! ;-) Und schlussendlich bin ich 2014 absolut auf den Geschmack von frittiertem Sushi gekommen! Das sind Sushirollen, die in etwas Tempurateig gewendet und dann in Öl frittiert bzw. ausgebacken werden. Am liebsten esse ich sie, wenn sie mit Lachs, Avocado, Frischkäse oder Garnelen gefüllt sind.

Vario Home Malhkönig Kaffeemühle

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Einen so richtig lustigen Suchbegriff gab es bei mir nicht. Jedoch fand ich es doch sehr amüsant, dass man über den Begriff “risotto.wordpress.com” auf meinen Blog gelangt.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2015?
Für 2015 wünsche ich mir für den Blog, dass ich es endlich schaffe, die Kategorien neu zu ordnen und evtl. das Rezeptregister etwas aufhübsche.
Und dann wäre da noch die eigene Domain, die schon längst überfällig ist… Und natürlich wäre es schön, wenn ich 2015 genügend Zeit für meinen Blog finde. Mal sehn, was 2015 so mit sich bringt!

In diesem Sinne, auf ein gutes Jahr 2015!

Eure ♥
Marie